Andreas Butzki
Herzlichen Dank! Kollege Renz, ich habe das eigentlich bis jetzt als eine sehr sachliche Debatte empfunden, auch Ihren Beitrag. (Zuruf von Marc Reinhardt, CDU) Ich fand das sehr unpassend, dass man jetzt, wo ich über die Sprecher-Konferenz berichten wollte, dann gefragt wurde von Ihrer Seite aus, was es zu trinken gab, (Torsten Renz, CDU: Weil ich schon dreimal aufgefordert habe, zum Sondervermögen zu sprechen!) dann ist das peinlich, wenn wir eine seriöse Aussprache hier führen wollen, und die möchte ich gerne führen. Und ich fand es auch gut, dass wir mal eine Aussprache haben, nicht über Anträge und so weiter diskutieren, dass wir jetzt dort auch dementsprechend dann auch diskutieren können. Ich hatte gesagt, in allen östlichen Bundesländern haben wir die gleichen Probleme, Sachsen-Anhalt und Sachsen hatte ich zitiert. (Zuruf von Marc Reinhardt, CDU) Insbesondere ist der demografische Wandel mit dem dazugehörigen Lehrkräftemangel natürlich ein Riesenproblem, und auch in den alten Ländern werden die Probleme immer schärfer dort. Und es gibt natürlich Unterschiede zwischen den 13 Flächenländern und den drei Stadtstaaten. Natürlich werden wir riesengroße Probleme, na, Probleme nicht, Herausforderungen haben, junge Lehrkräfte in die ländlichen Regionen zu bekommen. Da hilft zum Beispiel die LehrerbildungsLANDPARTIE, um zu zeigen, dass es dort vernünftige Schulen gibt, dass die auch vernünftig ausgestattet sind, dass man da hervorragend arbeiten kann. Und deswegen finde ich, jede Werbung, die dafür bei uns im Land betrieben wird – in anderen Ländern wird ja nicht geworben –, dass man das natürlich auch dementsprechend kundtun soll. Und ich kann nur so viel sagen, in Mecklenburg-Vorpommern hat Kita, hat Schule äußerst hohe Priorität, und das haben zum Beispiel auch die anderen Bundesländer – und, wie gesagt, es waren ja fast alle Bundesländer da – auch so anerkannt, was hier in unserem Lande passiert. (Zuruf von Marc Reinhardt, CDU) Fazit der Aussprache jetzt für mich ist – in der mehrseitigen Pressemitteilung des Bildungsministeriums vom 25. Januar können Sie das gerne noch mal alles nachlesen, die Ministerin hat ja heute noch einiges gesagt –: Natürlich ist ein Mehr immer besser, diese Koalition von SPD und LINKEN setzt im Bildungsbereich Schwerpunkte, trotz aller Krisen und Herausforderungen. (Zuruf von Torsten Renz, CDU) Das dürfen wir nicht vergessen, wir sind in einer schwierigen Zeit in Europa. Und reden Sie nicht immer alles schlecht, wie das jetzt Herr Schult gesagt hat! (Zuruf von Harry Glawe, CDU) Natürlich gibt es Herausforderungen, das wissen wir doch alle, aber insgesamt sollten wir über gute, praktikable und natürlich auch finanzierbare Vorschläge diskutieren. – Herzlichen Dank! (lang anhaltender Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE)
