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Hannes Damm

GRÜNE 10.05.2023 Sitzungen 8/51

Vielen Dank, Frau Präsidentin! Nun ist es so, manchmal erzählen Sie halt haarsträubenden Blödsinn, und an anderen Tagen ist es schlimmer als das. (Petra Federau, AfD: Ui! – Stephan J. Reuken, AfD: Ah!) Sich hier hinzustellen und zu behaupten, dass wir Denkmäler kaputtsanieren und das liege dann daran, dass man hier im Zuge der Energiewende irgendwas dämmen sollte zum Beispiel, das ist also so was von haarsträubend! Das liegt natürlich total daran, wie das fachlich ausgeführt wird, aber das mal beiseite. Ich möchte Ihnen erzählen, die Enquete-Kommission, die war in Balow letzte Woche, hat sich also da was angeschaut. Jedenfalls gab es eine Kommune oder es ist eine Kommune, da haben wir eine Kita, da haben wir eine Schule, da haben wir ein Gemeindezentrum, da haben wir eine Turnhalle. All die Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Die möchten dort gerne aus Platzgründen – das ist ein tolles Projekt, ein tolles Beispiel – da ein bisschen erweitern, können aber das Gebäude nicht sanieren, können deswegen da, obwohl sie gern wollen, keine Wärmepumpe einbauen, sondern müssen wieder eine Gasheizung einbauen und dann diese Preise, diese Gasheizung, dieses Investment da tätigen, weil es eben verweigert wird. Gleichzeitig gab es da einen Giebel, der abgegangen ist, wo dann der Giebel erneuert worden ist, selbstverständlich dann auch da neue Steine verbaut worden sind, also, wo neue Balken verbaut worden sind an dem Denkmal, wo man einfach keinen Unterschied sieht, ob man diese Fassade eben dann entsprechend neu aufsetzt für eine energetische Erneuerung oder für einen reinen Austausch sozusagen einer kaputten Fassade. Und auf der anderen Seite wollen sie gerne PV-Anlagen draufsetzen. Auch das dürfen sie nicht. Die haben wir nicht mal sozusagen als Abwehr von einer unmittelbaren Gefahr, wo es ins Dach reinregnet, erst mal genehmigt bekommen. Insofern, also an der Stelle steht sozusagen auch den Interessen der Menschen, die Sie ja hier hinstellen als Schutzschild, das diametral entgegen. Und da würden wir uns einfach wünschen, dass man natürlich denkmalverträglich, substanzerhaltend und in einem Erscheinungsbild, dass wir dann hinterher weiter ein Denkmal haben, was so aussieht, wie wir das gern möchten, dass da auch entsprechende energetische Sanierung möglich wird.

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