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Dr. Anna-Konstanze Schröder

SPD 24.03.2023 Sitzungen 8/50

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Ich bin hier in Vertretung von unserem hochschulpolitischen Sprecher Dirk Stamer, der heute erkrankt ist. Er hat mir seine Rede vorgelegt. Da jetzt aber schon so viel erzählt und geredet wurde, versuche ich, das alles ein bisschen zu kürzen und mich knapp zu halten. Vielen Dank für den Antrag, der sehr viele spannende Themen enthält! Auch ich möchte noch mal wiederholen, was Christian Albrecht sagte, da schlägt das sozialliberale Herz, also der soziale Teil der Liberalen. Das hat mich gefreut, das heute zu hören, das hört man manchmal selten. Es kommt doch etwas kalter Wind (René Domke, FDP: Dann können Sie auch zustimmen.) aus der Marktfrischeabteilung da manchmal herüber. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE – René Domke, FDP: Dann können Sie doch zustimmen.) Die Bedarfe sind, denke ich, allen Fraktionen hier bewusst, denn Gesundheit ist nicht einfach die Abwesenheit von Krankheit, sondern ist psychisches und körperliches Wohlbefinden. Das ist die Definition der WHO. Die steht ja auch so im Antrag. Daran ist uns allen gelegen. Und gerade im studentischen Alter, also Anfang 20, kommen viele psychische Probleme erstmals aufs Tablett. Gerade Depressionen und Angststörungen treten da auf. Da ist eine Erstberatung gut. Dazu kommen natürlich noch die Belastungen, die einen Studenten, die Herausforderungen, die einen Studenten noch so erwarten. Im derzeitigen großen Bedarf ist es so, dass man vier Wochen warten muss auf eine Erstberatung. Das ist schon sehr lange. Das wäre wünschenswert, es schneller zu bekommen. Aber man bekommt eine Beratung. Es ist nicht unmöglich, beraten zu werden. Es dauert eben länger als sonst, zwei Wochen. (Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Eine einmalige Erstberatung! – Vizepräsidentin Elke-Annette Schmidt übernimmt den Vorsitz.) Genau. Darum geht es, psychosoziale Beratung, eine einmalige Erstberatung, um dann zu überlegen, wie man weitergeht. Herr Damm, Sie haben leider ein bisschen Psychotherapie und Beratung verwechselt in Ihrem Beitrag. Und Sie endeten in Ihrem Beitrag ja auch, Sie haben uns alle ja eingeladen, an Ihren Haushaltsentwürfen teilzunehmen. (Der Abgeordnete Hannes Damm bittet um das Wort für eine Anfrage.) Ich denke, Sie wären gern in der Regierungsfraktion, aber da müssen Sie sich noch Ihre Basis im Land ein bisschen erweitern. (Beifall vonseiten der Fraktion der SPD)

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