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Elke-Annette Schmidt

Die Linke 23.03.2023 Sitzungen 8/49

Vielleicht am Ende, damit ich meine Zeit nicht überschreite. Die Agentur übernimmt aber auch die deutliche Steigerung der Sichtbarkeit dieser breit gefächerten Branche. Und das ist auch schon mehrfach angeklungen, dass es hier eben auch wirklich um die Sichtbarkeit geht. Flankiert wird diese Agentur durch einen Beirat, der sich aus Kreativunternehmerinnen und -unternehmern und Netzwerker/-innen zusammensetzt und das Wirtschaftsministerium auch dabei ist. Der Aufbau einer solchen Agentur für Kreativwirtschaft in unserem Land, das wäre etwas, was wir uns als LINKE durchaus vorstellen können. Wir wollen natürlich auch der Potenzialanalyse hier nicht vorgreifen. Vielleicht gibt es auch noch andere Wege, die gegangen werden können. Und ein Problem – das ist natürlich uns allen klar – ist die Finanzierung und wird sie sein. Dessen bin ich und sind wir uns wohl bewusst. Und da reden wir nicht über ein paar Euro, sondern über eine dreiviertel oder sogar eine ganze Million Euro im Jahr, die eine solche Agentur durchaus verbraucht. (Zuruf von Jutta Wegner, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Ja, das ist tatsächlich so. Bei der derzeitigen Haushaltslage ist das nicht so einfach finanzierbar, das ist uns klar. Es ist schade, dass die finanziell guten Jahre, die wir ja in der Vergangenheit hatten, vom CDU-geführten Wirtschaftsministerium eben nicht genutzt wurden, um solche oder ähnliche Strukturen aufzubauen. Sicher, es gab Modellvorhaben, Herr Waldmüller, darüber haben Sie berichtet und das weiß ich auch. (Zuruf von Andreas Butzki, SPD) Ich möchte das Projekt „Wirtschaft trifft Kunst – Kunst trifft Wirtschaft“ ansprechen. Die Kommunikation über das kreative Schaffen stand dabei im Mittelpunkt, (Zurufe von Christian Brade, SPD, und Wolfgang Waldmüller, CDU – Glocke der Präsidentin) und man ging hier modellhaft der Frage nach, inwieweit Künstler/-innen ihre besonderen Fähigkeiten auch in andere Branchen einbringen und befruchtend für beide Seiten einbringen können. Leider entstanden eben daraus keine nachhaltigen Strukturen. Und die Erfassung dieses Projektes oder die Erfahrungen dieses Projektes sollen natürlich auch in die Potenzialanalyse einfließen. (Zuruf von Daniel Peters, CDU) LINKE und SPD sehen in der Kreativwirtschaft ein enormes Potenzial, und ich denke, die CDU auch, das habe ich ja gehört. Und wir machen uns jetzt gemeinsam als Koalitionsfraktionen auf den Weg, um neue Impulse für diese Branche zu setzen. Und ich freue mich darauf, im Rahmen der Debatte in diesem Landtag in folgender Zeit noch viel über Kreativwirtschaft und ihre Förderung reden zu dürfen. – Vielen Dank!

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