Jens-Holger Schneider
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Frau Abgeordnete, ich habe Sie also richtig verstanden, wenn Sie den ganzen demokratisch organisierten Protest, der aus der Einwohnerschaft selber erwachsen ist, so diskreditieren, dass diese Damen und Herren aus der Mitte der Gesellschaft nicht in der Lage sind, (Unruhe vonseiten der Fraktion der SPD – Zuruf von Michael Noetzel, DIE LINKE) selber zu denken (Zuruf von Anne Shepley, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und für sich diese Wahrnehmung zu haben, dass das so nicht weitergeht. Sie diskreditieren das also in Gänze und tun das ab, (Zuruf von Julian Barlen, SPD) dass es also Leute sind, die wie gesagt kein Recht haben, sich demokratisch zu äußern, die kein Recht haben, sich zu versammeln. (Zuruf von Michael Noetzel, DIE LINKE) Sie machen das alles, (Zuruf von René Domke, FDP) Sie tun das alles ab unter die Gewalttäter, die wir genauso, ich sage mal, verurteilen, von denen wir, von denen wir uns genauso distanzieren, (Zuruf von Julian Barlen, SPD) mit denen wir nichts zu tun haben wollen, (Zuruf von Michael Noetzel, DIE LINKE) mit denen die Leute nichts zu tun haben wollen. Das müssen Sie mal klar sehen. Gucken Sie sich mal eine Demo an, wie dann auch gesagt wird, mit welchen Menschengruppen man da nichts zu tun haben will! Sie nehmen das also nicht ernst und Sie diskreditieren alle Beteiligten. Habe ich das richtig verstanden? (Julian Barlen, SPD: Das haben wir ja bei den Corona-Protesten gesehen.)
