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Eva-Maria Kröger

Die Linke 27.01.2023 Sitzungen 8/44

Gut, dem muss ich jetzt widersprechen, weil für mich hat der eine Prozess mit dem anderen zu tun. Wenn man zu einem bestimmten Zeitpunkt sagt, wir wollen nicht mehr groß ausschreiben, also ganzstädtisch, damit alle Schulen dieselbe Versorgung haben, sondern wir wollen das aufsplitten, warum wir das damals anders gesehen haben, habe ich gerade erörtert, weil ich diesen Qualitätsunterschied gemessen am Familieneinkommen nicht haben wollte. Wir haben genug Segregation in der Hansestadt, die muss man jetzt auf dem Essenteller nicht auch noch fortsetzen, ehrlich gesagt. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE) Aber wenn man diese Meinung hatte, Herr Peters, und dann entsteht – und wenn es Jahre später gewesen wäre – die Möglichkeit, dass noch mal eine politische Initiative startet, die sagt, liebe Leute, es wird ja nicht einfacher, die Lebensmittelpreise steigen schon länger, wir hatten eine Milchkrise, wir hatten eine Butterkrise, wir hatten eine Dürreperiode und, und, und, uns ist auch schon lange klar, dass die Energiekosten steigen, uns ist lange klar, dass wir einen Fachkräftemangel haben auch in diesem Bereich, auch in der Großküche, ist es Zeit, dass wir uns dauerhaft und zukunftsfähig aufstellen, ansonsten bekommen wir ein Problem in der Mittagsversorgung, spätestens an dieser Stelle hätten sich CDU und FDP bewegen müssen und hätten sehen müssen, ja, das ist der richtige Weg, um langfristig, nicht nur kurzfristig, nicht nur mit einer Maßnahme, sondern langfristig ein bezahlbares und gesundes Essen für alle Kinder in der ganzen Stadt, egal ob Dierkow oder KTV, abzusichern. Und das haben Sie nicht gemacht. Und sich dann hier in den Plenarsaal zu stellen und uns soziale Kälte vorzuwerfen, das finde ich wiederum vermessen. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE – Rainer Albrecht, SPD: Jawoll!)

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