Jutta Wegner
Selbstverständlich gern, Frau Präsidentin, weil ich ja zu Mirow auch schon gesprochen habe. Mirow ist genau wie Wolgast eine Situation, in der die Planfeststellung abgeschlossen ist. Und ich glaube, wir haben in Mirow auch gemeinsam schon mit der BI auf der Straße gestanden, weil auch wir GRÜNEN dort vor Ort und auch meine Fraktion niemals diese notwendige Maßnahme dort infrage gestellt haben. Auch dort sind die Planfeststellungen – korrigieren Sie mich, wenn ich jetzt irre, Herr Meyer –, aber die sind bis auf dieses kleine Stück, das noch im Rechtsschutzverfahren ist, abgeschlossen. Und auch unsere grünen Kolleginnen und Kollegen dort in Mirow vor Ort warten dringend darauf, dass diese Maßnahme gebaut wird. Deshalb noch mal sehr deutlich: Wir haben nicht gesagt und zu keiner Zeit in unserem Antrag gesagt, dass wir keine Straßen mehr bauen wollen, sondern wir haben gesagt, wir müssen das, was wir haben, unter den neuen Gegebenheiten des Klimaschutzurteils auch noch mal angucken. Wir müssen das infrage stellen, wir müssen einfach überlegen, wie wir weiter unsere Mobilität gestalten wollen. Und noch einmal, Umgehungsstraßen sind der Anfang einer durchgehenden Straße, und Umgehungsstraßen ziehen Verkehr an. (Zuruf von Marcel Falk, SPD) Und erzählen Sie mir nicht, dass die Leute in Schwerin mit der Umgehungsstraße, also alle, die jetzt durch Schwerin fahren, durch Schwerin fahren, ne, Mirow ist eine andere Frage, sondern die fahren natürlich in die Stadt und sie fahren natürlich, wenn es bequemer wird, vermehrt in die Stadt. Und es wird die Probleme in den Städten schon überhaupt nicht lösen. (Beifall vonseiten der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Vielen Dank für Ihre Frage!
