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Christine Klingohr

SPD 26.01.2023 Sitzungen 8/43

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren Abgeordnete! Der vorliegende Antrag spricht sich dafür aus, die landesseitige Förderung der Forschung zu Long Covid auch auf die Erforschung von Impfnebenwirkungen im Zusammenhang mit der Corona-Schutzimpfung auszuweiten. Danke meinen Kolleginnen und Kollegen für die Zahlen und Fakten, die die Vorredner hier schon benannt haben. Die will ich auch nicht wiederholen, weil, Frau Becker-Hornickel, nach Ihnen bin meist ich noch dran, und dann ist noch weniger Futter da. Im letzten Jahr haben wir uns mit großer Mehrheit dazu entschieden, aus Mitteln des MV-Schutzfonds die Gründung eines Instituts für Long Covid in Rostock von Frau Dr. Jördis Frommhold mittels einer Anschubfinanzierung zu unterstützen. Mecklenburg-Vorpommern, (Zuruf von Nikolaus Kramer, AfD) Mecklenburg-Vorpommern, (Zuruf von Nikolaus Kramer, AfD) Mecklenburg-Vorpommern nimmt hier eine Vorreiterrolle ein und erhält ein Zentrum, an dem Fachwissen gebündelt wird und Betroffene von Long Covid eine Anlaufstelle erhalten. Frau Dr. Frommhold hat in ihrem Institut als Hauptaufgabe eine Patientenlotsenfunktion mit natürlich dem Schwerpunkt in der Versorgung von Betroffenen. Von Beginn an wurden nicht nur Long-Covid-Patienten beraten und versorgt, sondern auch Patientinnen und Patienten mit anderen postinfektiösen Syndromen, ME/CFS und auch Impfschäden behandelt. Und die Forschung wird genau dort in die richtige Richtung gelenkt. Um darüber hinaus die Versorgungsstruktur für Long-Covid-Patienten in Mecklenburg-Vorpommern zu verbessern, umfasst die zweite Komponente Mittel, um die Long-Covid-Ambulanzen an den Universitätsmedizinen Rostock und Greifswald auszubauen. Auch das haben Sie schon gehört, aber das ist ja ein gewaltiger Fakt. Die beiden Universitätsmedizinen bekommen Mittel zur Verfügung gestellt, damit Forschungsprojekte möglich gemacht werden und mehr Patientinnen und Patienten behandelt werden können. Mit sehr geringem Aufwand lässt sich herausfinden, dass sich sowohl das Long-Covid-Institut in Rostock als auch die Unimedizin von Anfang an auch mit Impfnebenwirkungen beschäftigt haben. Die Unimedizin Greifswald – und auch ich sage es noch mal gerne – mit Professor Greinacher an der Spitze hat sogar ein Forschungsprojekt zu den gesundheitlichen Folgen von Corona-Impfungen durchgeführt. Das Ziel des Projektes war es, Impfnebenwirkungen frühzeitig erkennbar zu machen, um mittels einer geeigneten Therapie Komplikationen frühestmöglich auszuschließen. Dafür hat das forschende Team den Preis der Deutschen Hochschulmedizin – auch das wurde gesagt, aber ich glaube, das ist auch von allen Seiten sehr anerkennenswert –, den Preis der Deutschen Hochschulmedizin 2022 gewonnen, was uns hier in Mecklenburg-Vorpommern wirklich ein Stück stolz machen darf, da es uns freut zu sehen, dass hier bei uns solch hochkarätige Forschung gemacht wird. Unter anderem wurde das natürlich auch in der letzten Woche beim Parlamentarischen Abend der Universitätsmedizinen vorgestellt. Ich bin ganz verwundert, weil heute geht es um Impfschäden. Sie sagen, da ist nicht genug, da wird nichts gemacht, aber da haben wir sozusagen den Aufschlag noch mal gehört, und die Universitätsmedizin Greifswald hat uns genau dieses Projekt dort am letzten Dienstag vorgestellt. (Unruhe vonseiten der Fraktion der AfD – Zurufe von Nikolaus Kramer, AfD, und Jan-Phillip Tadsen, AfD) Der vorliegende Antrag nennt eine sehr hohe Zahl an Impfnebenwirkungen, die eine anhaltend kontroverse Debatte mit Blick auf die Corona-Schutzimpfungen verursachen würden, (Nikolaus Kramer, AfD: Was ist das für ein Quatsch, was Sie hier erzählen?!) daher, (Unruhe vonseiten der Fraktion der AfD – Nikolaus Kramer, AfD: Sie fordern und lügen, und es stimmt einfach nicht, was Sie hier erzählen! – Glocke der Vizepräsidentin) daher …

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