Dr. Eva Maria Schneider-Gärtner
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine werten Damen und Herren! „Mit bewegenden Worten wandte sich vor wenigen Tagen“ die ehemalige Präsidentin des australischen Ärzteverbandes „Kerryn Phelps an den Corona-Untersuchungsausschuss des australischen Parlaments“ mit den Worten: „‚Meine Ehefrau und ich, wir beide leiden an schwerwiegenden Nebenwirkungen der Corona-Impfung, seit anderthalb Jahren.‘ … Wer wie sie“ in Australien „als Ärztin über ,Impfnebenwirkungenʻ rede, riskiere“ seine „berufliche Existenz“ – ein höchst beschämendes Beispiel. Doch wie sieht es diesbezüglich mit Impfnebenwirkungen in unserem Land aus? Berufsverbote für Ungeimpfte in einzelnen Fällen, Diffamierung von Kritikern, Verschweigen von Impfnebenwirkungen bis hin zur Leugnung bisweilen sehr wohl. Die Datenlage ist in Deutschland derart desolat, Ausflüchte von Behörden derart abstrus, dass sich bei Betroffenen wie auch bei Fachleuten zunehmend der Verdacht auftut, sie wollten und sie wollen es nicht so genau wissen. Immerhin wagen sich allmählich auch etablierte Journalisten aus der Deckung und gehen das Thema an, da auch hierzulande immer mehr Menschen über zum Teil sehr schwere Nebenwirkungen nach einer Corona-Impfung klagen. Gegen jede Vernunft haben vorrangig die Ampelparteien SPD, FDP und GRÜNE, aber in Teilen auch die Union sowie die Linkspartei beabsichtigt, eine allgemeine Impfpflicht ab 18 Jahren einzuführen. Dass es bereits damals viele gewichtige Gründe gab, davon Abstand zu nehmen, tangierte die Bundesregierung nicht. Mangelnde Wirksamkeit und vor allem schwere bis teilweise tödliche Nebenwirkungen durch die angebotenen mRNA-Impfstoffe wurden ausgeklammert. Zwischenzeitlich musste nun sogar das RKI einräumen, dass die Impfung nicht dem Fremdschutz vor dem Corona-Virus dient. Und damit nicht genug, konstatierte bereits im Oktober letzten Jahres die Pfizer-Managerin Small, dass der Corona-Impfstoff überhaupt nicht darauf untersucht wurde, das Virus zu stoppen. Selbst die EU-Kommission räumte ein, dass die Corona-Impfungen weder Ansteckung noch Weitergabe verhindern und, man höre und staune, gar nicht darauf angelegt seien. Das muss man sich vorstellen! Und auf dieser Basis wurden 2G, Freiheitsentzug und eine einrichtungsbezogene Impfpflicht durchgezogen. Auf Anfrage der AfD musste die Kassenärztliche Bundesvereinigung schließlich einräumen, dass in Deutschland im Jahr 2021 rund 2,5 Millionen Menschen nach einer Covid-Impfung einen Arzt aufsuchten. Und das sind lediglich die gemeldeten Fälle bis 2021, also binnen eines Jahres. Diesen rund 2,5 Millionen Patienten, die mit Impfnebenwirkungen behandelt wurden, stehen im Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts lediglich 244.576 Verdachtsfälle einer Nebenwirkung nach einer Covid-Impfung gegenüber – erstaunlich! Professor Bernhard Schieffer, Kardiologe am Marburger Universitätsklinikum, erklärte, dass bei 180 Millionen Impfdosen 27.000 Fälle von Impfnebenwirkungen in Erscheinung treten würden. Er muss es wissen, da er sich tagtäglich damit auseinandersetzt. Von nebenwirkungsfreien Stoffen kann demnach keine Rede sein, anders als es Bundesgesundheitsminister Lauterbach den Bürgern verkauft hat, bevor er dann ein Jahr später im Sommer 2022 einräumte, dass es durchaus schwere Nebenwirkungen gebe. Und der Rest der etablierten Politiker setzte ungeachtet dessen ihre üppige Impfkampagne unbeirrt fort, und das, obwohl sogar die WHO elf Millionen Impfschäden einräumte und dass das Risiko einer Corona-Impfung inzwischen deutlich höher sei als bei einer TBC-Impfung, nämlich 136-mal so hoch. Laut inzwischen zahlreicher Medienberichte, unter anderem des „Nordkuriers“, sehen sich die Pharmakonzerne Moderna und BioNTech nun mit ersten zivilrechtlichen Klagen konfrontiert. Rund 350 impfgeschädigte Personen fordern Schadenersatz. Und auch gegen den Impfstoffhersteller AstraZeneca läuft derzeit die Klage eines 37- Jährigen, der nach der Impfung eine Sinusvenenthrombose erlitt und nur dank des schnellen Eingreifens seiner Ärzte überlebte. Der Pharmariese weigert sich jedoch, Schadenersatz zu zahlen. Die Argumentation des Konzerns lautet, wenn der Impfling sich den Impfstoff initiieren lasse, sei er eben selbst schuld daran. Ungeachtet der exorbitanten Häufung derartiger Impfnebenwirkungen empfiehlt die Europäische Arzneimittelbehörde die Standardzulassung. Unfassbar! Weiter berichtet der „Nordkurier“, wie die Zweifel an der Schutzwirkung der Corona-Impfungen durch aktuelle Zahlen bestätigt werden. So machte laut RKI-Bericht die Gruppe der Dreifachgeimpften unter den Intensivpatienten mit 56 Prozent knapp die größte Gruppe aus. Und die Berichte über lebensbedrohliche Impfnebenwirkungen reißen nicht ab, auch in M-V nicht. Am 19.01.23 erst berichtet der „Nordkurier“ über eine junge Mutter aus der Uckermark, die nach ihrer zweiten BioNTech-Impfung Hirnbluten erleidet und dem Tod gerade noch entkommt. Bereits Ende Dezember 2022 hatte der „Nordkurier“ über den Heidelberger Pathologen Professor Schirmacher berichtet, der intensiv zu tödlichen Impffolgen forscht. In einer deutschlandweit wohl einzigartigen Studie hat er Menschen obduziert, die im Zeitraum von bis zu 20 Tagen nach einer Covid-Impfung unerwartet verstarben. In seiner Studie hat er fünf Fälle publiziert, bei denen eine nach der Impfung ausgebrochene Herzmuskelentzündung ursächlich für den Tod war. Das entspricht 20 Prozent der untersuchten Todesfälle. Er forderte bereits damals mehr Forschung und mehr Obduktionen. In Baden-Württemberg wurde dem auch stattgegeben. Allein in Mecklenburg-Vorpommern liegen 107 Anträge auf Impfentschädigungen vor, wie der „Nordkurier“ weiter berichtet. Also das Thema ist auch hier aktuell. Auch die offiziellen Zahlen der EMA-Datenbank sprechen eine klare Sprache: Hier werden im Zeitraum zwischen offiziellem Impfstart, 27. Dezember 2020, also sprich Januar 21 und Juni 22, in Europa mindestens 25.000 Todesfälle und knapp 2 Millionen Nebenwirkungen aufgeführt, davon 1,3 Millionen schwerwiegende. Und das sind nur die gemeldeten Fälle. Anhand der Datenlieferungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung vom 28.11.22 ist beginnend mit dem ersten Quartal 21, also exakt dem Beginn der Impfkampagne, bis zum ersten Quartal 22 zudem eine exorbitante Übersterblichkeit gegenüber den Vorjahren 2016 bis 2020 ersichtlich. Seit 2021 beobachtet auch das Statistische Bundesamt eine Übersterblichkeit in Deutschland, was auch für das gesamte Jahr 2022 gilt. Tatsächlich beobachtet das Statistische Bundesamt auch aktuell wieder eine erhöhte Übersterblichkeit, die selbst laut Bundesamt nicht mehr vorrangig mit Corona-Todesfällen oder dem Alterungseffekt erklärt werden könne. Allen neuen Erkenntnissen zum Trotz ging es im gleichen Stil weiter, und so kam es dann am 7. April 22 zur historischen Abstimmung im Deutschen Bundestag, in der ein Großteil Ihrer Parteikollegen die Bürger dieses Landes gegen ihren eigenen Willen zur Impfung zwingen und das unveräußerliche Recht auf körperliche Unversehrtheit aushebeln wollte. (Thore Stein, AfD: Hört, hört!) Eine Schande! (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD) Mit den Stimmen der AfD konnte dieses Vorhaben glücklicherweise verhindert werden, (Jens Schulze-Wiehenbrauk, AfD: Wow!) und doch steht die Politik nun in der Verantwortung, die Folgen der zahlreichen Fehlentscheidungen sukzessive aufzuarbeiten. Aus diesem Grund soll der Landtag in Mecklenburg-Vorpommern einen lange überfälligen Schritt vollziehen und parallel zur Erforschung von Long Covid auch Impfnebenwirkungen im Zuge von Covid-19-Schutzimpfungen erforschen und die entsprechenden finanziellen Mittel zur Verfügung stellen, (Beifall Petra Federau, AfD) denn schlussendlich war es die Bundesregierung, die viele Menschen mit Freiheitseinschränkungen, Arbeitsverboten, einrichtungsbezogener Impfpflicht, medialer Dauerbeschallung und dem Ausschluss aus dem gesellschaftlichen Leben zu dieser Impfung genötigt hat. (Enrico Schult, AfD: Sehr richtig!) Und jetzt ist es die Pflicht des Staates, den Menschen, die sich mit den schweren gesundheitlichen Folgen dieser Politik auseinandersetzen müssen, angemessen beizustehen und sie bestmöglich zu unterstützen. Die Tatsache, dass bis heute keine validen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Impfnebenwirkungen vorliegen, beweist, welchen Stellenwert die Geschädigten für den Bund besitzen. Wir hier in Mecklenburg-Vorpommern haben heute die Möglichkeit, den Opfern der Impfung praktisch zu helfen, sie wirksam zu unterstützen mit objektiven Forschungen durch die Bereitstellung der erforderlichen finanziellen Mittel. Daher bitte ich um Zustimmung zu diesem Antrag. – Vielen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD)
