Christian Pegel
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Anders als Sie halte ich es eben nicht so, dass ich glaube, dass es Anlässe gäbe, so zu verfahren. Sowohl die Kriminalitätsstatistik in Loitz ist sehr entspannt, als auch die zurzeit 36 anwesenden Personen scheinen mir nicht nachvollziehbar dem Vorwurf ausgesetzt zu sein, dass sie große Kriminalitätsraten mitbrächten. Und auch insgesamt halte ich Androhungen von Selbstjustiz oder Ähnlichem für ein eher befremdliches Handeln und eher ein Zeichen dafür – den Diskussionspunkt haben wir ja nachher noch –, dass mit dem staatlichen Gewaltmonopol manche sich zwischenzeitlich schwerer tun, als das früher noch war. Aber gleichwohl, selbstverständlich reagiert die Polizei mit Präsenz darauf. Insbesondere nachdem wir ja unmittelbar nach Nutzung der Schule, der ehemaligen Grundschule in Loitz für die Asylsuchenden, auf ein Nebengebäude bereits, wenn auch nur mit einem vermutlich Polenböller, einen kleineren Anschlag hatten, organisiert die Polizei intensivere Bestreifungen. Und natürlich sehen wir auch, wenn in einer Stadt ein kleinerer Teil der Menschen aufgeregt mit Situationen umgeht, dass wir darauf entsprechende Signale setzen, im Übrigen dann zum Schutz aller Beteiligten.
