Dr. Till Backhaus
Also wir haben ja Anfang der 2000er-Jahre, zum Glück, will ich ausdrücklich sagen, sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Frau van Baal, haben wir ein Management entwickelt mit dem Ziel, als Erstes die präventiven Maßnahmen in den Vordergrund zu stellen, aufzuklären, aufzuklären, aufzuklären, und dann natürlich auch, wenn Schäden entstehen, diese möglichst schnell abzuarbeiten. Und ich muss ausdrücklich sagen, wenn Sie sich das anschauen, dann ist dieser Prozess in Mecklenburg-Vorpommern vernünftig gelaufen. Da kann man nur allen Beteiligten danken. Und ausdrücklich habe ich ja die Umweltverbände, aber auch die, die natürlich den Wolf kritisch sehen, die Landwirtschaft oder auch die Jägerschaft, von Anfang an mit eingebunden. Und konkret bedeutet das, dass über die Präventions- und Akzeptanzmaßnahmen insgesamt 2,1 Millionen, knapp 2,2 Millionen, also exakt 2.185.000 Euro bewilligt wurden. Und insofern ist vielleicht auch noch mal wichtig, dass die Investitionskosten allein im letzten Jahr 410.000 Euro waren, das heißt, es wird angenommen. Der Schutz der Nutztiere vor einem Übergriff ist für mich eine der wichtigsten Maßnahmen, um mit dem Wolf in der Zukunft – er ist streng geschützt, hat den höchsten Schutzstatus in Deutschland –, dass man ihn schützt. Und ich nehme ausdrücklich zur Kenntnis, dass die Tierhalter, und ich glaube, denen sollten wir auch danken, dass sie unsere Förderrichtlinie in Anspruch nehmen und wir damit auch eine im Wesentlichen Reduktion der Übergriffe haben. Und im Übrigen haben wir diesen Prozess ja auch fortzuführen, und ich hoffe, dass der Gesetzgeber, auch der Haushaltsgesetzgeber, uns in der Zukunft weiter finanzielle Mittel zur Verfügung stellt.
