Dr. Harald Terpe
Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich bin hier an das Rednerpult gegangen mit dem festen Vorhaben, die Fraktionen des Landtages davon zu überzeugen, diesen Antrag in dem Ausschuss noch mal zu behandeln, das ist mein Ziel, und zwar im Ausschuss uns darüber zu unterhalten, mit welcher Form der Expertise, Ermittlung wir die Frage beantworten, und zwar nicht erst 2026, ob nicht das, was im Raum steht und wo die Ministerin gesagt hat, das sagt einem allgemein das geografische Wissen, was nämlich mit der Versorgung von Westmecklenburg passieren muss. Denn dieses geografische Wissen hat auch schon vor 10 Jahren und vor 15 Jahren vorgelegen. Und danach muss man zunächst auch sagen, dass die Abdeckung durch Rettungshubschrauber, wie sie jetzt ist, an den drei Standorten – man muss dazusagen, es sind eigentlich dreieinhalb Standorte und dann kommen noch einige Hubschrauber hinzu, die einige Funktionen auch fürs Gesundheitswesen machen –, da kann man gut sehen, dass Westmecklenburg, wenn man keine zwischenstaatlichen Verträge hat, sozusagen unterversorgt ist für die Rettung. Das ist auch das geografische Wissen. Und deswegen müssen wir uns darüber unterhalten, wie wir zur Expertise kommen, möglicherweise schon früher als 2026 die Frage für Westmecklenburg zu klären. Und deswegen werbe ich sehr dafür, dass wir diesen Antrag in den Ausschuss nehmen und uns darüber unterhalten, wie wir zu dieser entsprechenden Expertise über das Gutachten hinaus, was in Rede gestellt wird oder wo wir uns dann auch unterhalten können, wann dieses Gutachten vielleicht sinnvoll ist und mit welcher Zielstellung, dass wir das im Ausschuss klären. Es ist so, dass wir – und das ist richtigerweise gesagt worden – von Neustrelitz aus mit der Hälfte des Radius ja nach Brandenburg mit unterstützen. (Torsten Koplin, DIE LINKE: Angermünde.) Die Frage ist, inwieweit sozusagen eine Brandenburger oder Schleswig-Holsteiner Unterstützung sozusagen Westmecklenburg, also Westmecklenburg geografisch mitversorgt. Und da wissen wir, dass wir in den letzten Jahren eine neue Perspektive ja bekommen haben. Viele von uns, die im Gesundheitssystem sich engagieren, auch politisch, wissen, dass wir inzwischen wie von einer Drohne runtergucken auf das Land Mecklenburg-Vorpommern und ja erst in den letzten Jahren sozusagen zu der Frage gelangen, wo sind eigentlich unsere potenziellen weißen Flecken der Unterversorgung. Und da gibt es mehrere im Lande. Dazu gehört auch ein Teil von Westmecklenburg, das muss man klar sagen. Es ist der Teil Zingst, ist da auch, und es ist der Teil um Ueckermünde herum, wo potenzielle weiße Flecken sind. Und wenn man jetzt die Hubschrauberverteilung sieht, dann ist es so, dass Zingst und auch der Teil da am Haff gut in den Radien drinliegen und Westmecklenburg nicht so gut in diesen Radien drinliegt. Und deswegen ist die Frage „Westmecklenburg“ eine wichtige Frage, die wir auch klären müssen. Ich glaube auch, dass man vielleicht nicht erst bis 2026 warten muss, weil es da ja um die Frage ging, ist die Hubschrauberabdeckung, wie sie jetzt ist, so die richtige oder müsste man da etwas machen. Ich glaube, dass der Standort Güstrow natürlich auch eine sinnvolle Entscheidung damals war, den hinzulegen, weil er sehr zentral auch den Westteil der Seenplatte mit abdeckt ...
