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Enrico Schult

AfD 08.12.2022 Sitzungen 8/40

Ja, sehr gerne. Vielen Dank, Frau Julitz, für die Frage! Die Sache mit dem Nicki, das wird tatsächlich bei uns zu Hause immer noch so gesagt, eine komische Posse. (Thomas Krüger, SPD: Ja, das glaube ich.) Ja, Herr Krüger, das ist aber auch jetzt nicht irgendwie despektierlich, (Thomas Krüger, SPD: Nee, nee!) sondern das ist einfach, wenn man das so kennengelernt hat. Der Unterschied ist doch, inwieweit ich jetzt selber, inwieweit sich die Sprache selber verändert, das Reden zu Hause, in der Familie, im Freundeskreis oder wenn es von oben herab durch Behörden, (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD – Horst Förster, AfD: Das ist es.) durch Medien, durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk sozusagen aufgezwungen wird, und das ist ja der entscheidende Punkt. Frau Shepley kann gerne hier sich hinstellen und Bürger/-innen oder weiß ich was sagen, das habe ich eben hier am Pult auch ausgeführt. Es geht uns, und das ist ja auch der Sinn unseres Antrages, es geht uns darum, das zu regeln. Es geht uns darum, dass Sie hier nicht die demokratische Legitimation haben, das zu machen. Und es ist wirklich so, es hat überhandgenommen. Ich sehe es, ich habe die Pressemitteilung des Bildungsministeriums zitiert, ich war auf einer Schulmesse hier vor Kurzem in Rostock. Da heißt es, Schulmesse auch von Mecklenburg-Vorpommern unterstützt – 273 Schüler/- innen, ein Referendar/-in, pädagogische Fachpraktikant/- innen und so weiter. (Elke-Annette Schmidt, DIE LINKE: Was ist denn da schlimm?) Das ist einfach eine Sache, die steht Ihnen nicht zu. Holen Sie sich die demokratische Legitimation der Bevölkerung dafür, ansonsten handeln Sie nach der amtlichen Normsprache, (Zurufe von Philipp da Cunha, SPD, und Thomas Krüger, SPD) die der Rat für deutsche Rechtschreibung im Übrigen festlegt! (Zuruf von Daniel Seiffert, DIE LINKE) Und er legt die ja deshalb fest. Und er steht ja auch mächtig unter Druck, gerade durch intellektuelle oder progressive Kräfte. Aber das Gute ist, dass beim Rat für deutsche Rechtschreibung natürlich sieben Nationen vertreten sind, 41 Mitglieder aus sieben Nationen. Und glauben Sie mir, was die für einen Druck bekommen, dass sie natürlich endlich dieses Gendersternchen aufnehmen in die amtliche Sprache. Und das darf nicht passieren! Eine kleine Minderheit in einflussreichen Bereichen versucht, der großen Mehrheit was aufzuzwingen, eine Sprache aufzuoktroyieren. (Unruhe vonseiten der Fraktion der SPD – Anne Shepley, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Jetzt reden Sie den Rat doch wohl schlecht, oder was?! – Zuruf von Philipp da Cunha, SPD) Und wo das hinführt, das haben wir ja gesehen, (Zuruf von Anne Shepley, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) das haben wir ja gesehen, wenn wir hier mit Partizipien argumentieren und so weiter, dass wir selber völlig, völlig überfordert sind. Und bitte, bitte tun Sie das unseren Kindern, unseren Jugendlichen nicht an, (Zuruf von Dr. Anna-Konstanze Schröder, SPD) Ihre ideologische Sichtweise dazu! (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD – Philipp da Cunha, SPD: Hören Sie auf, das verbieten zu wollen! – Zuruf von Thomas Krüger, SPD)

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