landtag-mv.de ↗

Enrico Schult

AfD 11.11.2022 Sitzungen 8/37

Ja, sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Frau Kollegin, ich möchte noch mal feststellen, dass wir uns als AfD natürlich nicht gegen andere Lebensformen oder sexuelle Vielfalt wenden. Ich erinnere da an unsere Parteivorsitzende, die ja ebenfalls homosexuell ist. Und insofern, die wird auch von den Mitgliedern gewählt, von allen AfD-Mitgliedern, und wenn das wirklich so ein Problem in der AfD darstellen würde, dann würde sie natürlich nicht diese hohen Zuwachsraten oder diese Akzeptanz innerhalb der AfD auf sich verbuchen können. Aber ich möchte noch mal einen Punkt aufgreifen, der mir wichtig ist, auch gerade als zweifacher Familienvater. Auch bestreitet die AfD nicht, dass es transsexuelle Menschen gibt, dass es auch Kinder gibt, die nicht wissen, oder Jugendliche, die nicht wissen, ob sie im richtigen Körper geboren wurden. Aber glauben Sie mir, das ist gerade in dem Alter natürlich auch so eine Art, wo man sagt, dass die Kinder in einem Entwicklungsprozess sind und oftmals gar nicht wissen, dass sie verunsichert sind. Und da sehe ich in der Tat die Gefahr, dass wir und dass staatliche Institutionen – und durch dieses Portal wurde sich ja direkt an die Kinder gewandt –, dass man sie verunsichert in diese Richtung, dass man sozusagen das noch provoziert, dass man da, sie bräuchten in der Phase eigentlich einen Anker, einen Anker, den sie in der Familie bekommen. Und glauben Sie mir, wenn es tatsächlich so sein sollte, dass man als Elternteil merkt, Mensch, hör mal zu, da müssen wir reden, da müssen wir uns Hilfe holen, dann würde natürlich jedes Elternteil, jeder Vater, jede Mutter würde reagieren und würde diese Hilfe in Anspruch nehmen. Aber was mir missfällt oder was uns als AfD missfällt, ist, dass der Staat über die Köpfe hinweg sich direkt an diese Kinder, an diese Jugendlichen richtet und dort für Verunsicherung sorgt, was ihm da einfach nicht zusteht. Und das bitte ich Sie zu berücksichtigen. Wir als AfD haben da überhaupt nichts dagegen und wenn Jugendliche da wirklich verunsichert sind, müssen sie beraten werden, aber es muss ureigenste Aufgabe der Eltern sein, dass sie zuerst angesprochen werden und dass nicht der Staat über die Köpfe der Eltern sich direkt an die Kinder wendet. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD)

Alle Reden von Enrico Schult Protokoll ↗