Christian Winter
Das ist gut. Danke schön! Ja, das sind die Zahlen. Ich denke, es ist leider – das möchte ich ganz klar auch mal unterstreichen –, leider nicht verwunderlich, dass die wirtschaftliche Situation der allermeisten Menschen sich nicht verbessern wird. Das ist so in diesen Krisen, und, ja, in Europas Kriegszeiten. Das können wir nicht beschönigen, und ich denke, vielleicht wurde es nicht eindeutig genug gesagt, dass natürlich diese schlimmen Krisen auch zu Wohlstandsverlusten bei uns in Deutschland führen. Muss ich allerdings auch sagen, wenn ich mir angucke, gerade auch die Inflationszahlen, über die wir auch schon mal gesprochen haben in anderen Ländern, wo das Einkommen, das Durchschnittseinkommen viel niedriger ist, wo weniger Vermögen auch angehäuft ist, (Zuruf von Jens-Holger Schneider, AfD) wie sind die erst betroffen. Aber ich nehme das mit großer Sorge, und ich habe hier zu keinem Zeitpunkt gesagt, dass irgendwas in bester Ordnung wäre. Und Sie haben ja auch den Debatten bei der Regierungserklärung vorgestern entnommen, dass wir mit ganz großer Sorge das wahrnehmen und auch die Stimmen wahrnehmen der Leute, die jetzt auf die Straße gehen. Die 76 Prozent, die Sie genannt haben, das ist natürlich so, die energiepolitischen Maßnahmen – das haben wir eben auch gehört –, die entscheidende, die zentrale Maßnahme mit dem Deckel ist noch nicht gekommen. Wir müssen sie schnell auf den Weg bringen, und viele andere Dinge, wie zum Beispiel auch die Einkommensteuerentlastung wird ja 2023 dann vor allem ihre Wirkung entfalten, und dann können wir sicherlich darüber noch mal sprechen. Aber diese Zahlen, dass die wirklich auch hier angekommen sind, das hat, glaube ich, die Debatte der letzten Tage auch gezeigt. Und ich habe Ihnen nicht vorgeworfen, dass Sie den Rundfunk nicht konsumieren. Ich habe nur vorgeworfen, dass mit dem Antrag, den wir dann im November wieder behandeln, weil er runtergenommen ist von der Tagesordnung, dass Sie ihn abschaffen wollen.
