Enrico Schult
… es war auch damals so, dass im Friedrichstadtpalast die Leute noch tanzten und unten die Leute auf die Straße gingen und, wie gesagt, massiv dagegen protestiert haben. Noch mal zu diesen beiden Zahlen, und ich nehme noch eine dritte Zahl dazu der Allensbach-Umfrage, wonach 2019 zwei Drittel der Leute meinten, dass sie sich zu bestimmten Themen nicht mehr äußern können, Rassismus, Asylbewerber und so weiter. Das sind alles bedenkliche Entwicklungen, und mein Kollege Kramer hat es ja gesagt, wir sehen das natürlich auch und wir sehen das sogar im Parlament, dass Abgeordnete, dass Parteien, dass Fraktionen von den Regierungsfraktionen so unter Druck gesetzt werden, dass sie, wenn sie im öffentlichen Dienst arbeiten, vom Verfassungsschutz beobachtet werden sollen, dass ihnen der Jagdschein oder der Waffenschein entzogen wird. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD) Und das sind alles Entwicklungen, die können wir doch nicht einfach so hinnehmen! Das ist ja eine Art und Weise, wie wir miteinander umgehen! Und Sie sagen, das ist ja alles gar nicht notwendig und wir können hier offen diskutieren. Das ist ja mitnichten so! (Zuruf von Julian Barlen, SPD) Es sind die Leute, die Leute sind verunsichert, die bleiben zu Hause, aber nicht, weil sie die Meinung teilen oder weil sie sagen, Mensch, ich bin zufrieden mit der Situation, sondern weil sie Angst haben, weil sie Angst haben …
