Enrico Schult
Ja, vielen Dank, Frau Präsidentin! Ich war gerade auf dem Weg hierher und ich denke, man könnte das tatsächlich noch als Frage gelten lassen. Aber eine Frage an Herrn Seiffert. (Zuruf von Jeannine Rösler, DIE LINKE) Ich bin Mitglied auch im Regionalen Planungsverband in der Mecklenburgischen Seenplatte. Und glauben Sie mir, wir ringen wirklich mit uns oder auch mit den Bürgern, um neue Gebiete auszuweisen. Wir als AfD – das wird Sie nicht verwundern – sind da kritisch. Aber wie wollen Sie das denn umsetzen, wenn Sie sagen, wir haben – Herr Peters sagte es –, wir haben 0,6 Prozent der Landesfläche, wir wollen auf 2,1 Prozent rauf? Die Bürger gehen auf die Barrikaden! Die Bürgerbeteiligung wollen Sie offensichtlich eingrenzen. Wie wollen Sie das tatsächlich umsetzen bei dem massiven Gegenwind, den wir ja jetzt schon haben in der Fläche? Wir haben das Bürgerbeteiligungsgesetz, das auch nicht funktioniert. Also für mich sind das tatsächlich Phrasen, das sind irgendwelche Wolkenkuckucksheime, die Sie hier zeichnen, gerade vor dem Hintergrund, dass Sie gar keine andere Möglichkeit haben durch die Energiepolitik. Aber in der Realität, ich bitte Sie, ist das doch gar nicht machbar, gerade bei dem Gegenwind der Bürger. Und ich aus dem Regionalen Planungsverband kann da ein Lied von singen, dass da immer wieder Demonstrationen passieren und die sich dagegen auflehnen, und das ja auch zu Recht. Sie sprachen davon, der Abstand zu der Wohnbebauung soll nicht eingeschränkt werden oder nicht reduziert werden. Also das, mit Verlaub, das sind Fantastereien, die Sie hier vorbringen. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD)
