Christian Pegel
Und auch an der Stelle haben wir eine Rostockerin als Chefin. Das sind aber immer noch Ausnahmefälle, und Sie werden in diesen bundesweiten Führungsfunktionen stärkere ostdeutsche Repräsentanz brauchen, damit sie in den verschiedenen Entscheidungen, die dann verschiedene Bundesländer betreffen können, eben auch eine Chance haben, gleichberechtigt berücksichtigt zu werden. Sie stellen hier ab auf unser Kabinett. Das alleine ist für die bundesweite Repräsentanz nicht maßgeblich und wird uns dort auch nicht entsprechende Verstärkungen in diesen bundesweiten Führungsfunktionen bringen. Gleichwohl sind, auf Staatssekretärinnen und Staatssekretäre, Ministerinnen und Minister geschaut, Ministerpräsidentin, knapp zwei Drittel mit ostdeutschen Geburtsorten und ein Drittel mit westdeutschen Geburtsorten, und wenn Sie es weiter runterbrechen und sagen, ich gucke vor allen Dingen auf Ministerinnen und Minister und die Ministerpräsidentin, sind 56 Prozent mit einer ostdeutschen Geburtsurkunde versehen und 44 Prozent mit einer westdeutschen, bei den Staatssekretärinnen und Staatssekretären sind knapp 70 Prozent mit einer ostdeutschen Urkunde unterwegs und das Gegenstück können wir uns gemeinsam ausrechnen. (Zuruf von Patrick Dahlemann, SPD)
