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Stefanie Drese

30.06.2022 Sitzungen 8/27

Bei der KI-Strategie geht es natürlich darum, mit den Hochschulen gemeinsam zu arbeiten. Die Hochschulen, die Universitätsmedizinen, die Forschungsinstitute des Landes haben das längst erkannt und das Arbeitsgebiet KI in vielfältigen Bezügen in ihre strategischen Planungen aufgenommen. Beispielsweise die Universitäten Rostock, Greifswald und ihre Medizinen sowie die Hochschulen in Stralsund und Wismar orientieren sich an den aktuellen fachlichen Herausforderungen und nehmen sie in ihre Stellenneuausschreibungen mit auf. Künstliche Intelligenz und Big Data sind da keine Fremdworte, im Gegenteil, KI ist fester Bestandteil der jeweiligen vom Land unterstützten Entwicklungsplanung. Unterstützt werden die wissenschaftlichen Bemühungen in der grundlagen- und anwendungsorientierten Forschung auch durch das Zentrum für Künstliche Intelligenz in Rostock, das die Aktivitäten bündelt und auf Transfer in die Wirtschaft ausgerichtet ist. Erst vor wenigen Tagen hat am Zentrum in Rostock ein Vernetzungstreffen stattgefunden. Die IT-Szene im Land ist also keineswegs unsichtbar, sondern sehr aktiv. Auch in den Universitätsmedizinen ist es mittlerweile Standard. Dies gilt sowohl für Diagnostik als auch Therapie und Dokumentation. Aber auch Projekte am Atmosphäreninstitut für Physik, am Institut für Atmosphärenphysik in Kühlungsborn, am Max-Planck-Institut in Greifswald und am DLR-Institut in Neustrelitz sind bei KI sehr im Einsatz. Sie sehen also, es muss nicht in diesem Feld an Grundlagen geforscht werden, sondern wir sind schon längst mittendrin.

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