Elke-Annette Schmidt
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Was für ein guter Tag für unser Land! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE) Der 8. März wird Feiertag sein im nächsten Jahr, und darüber freuen wir uns ganz besonders, und ich bin froh und meine Fraktion ist froh, dass uns das gemeinsam mit unserem Koalitionspartner gelungen ist und gelingen wird, diesen Tag als Feiertag zu etablieren. Und es geht dabei um viel mehr als um Symbolpolitik, wie wir hier gerade von der AfD hören mussten, (Zurufe vonseiten der Fraktion der AfD: Sondern?) sondern es geht darum, diesem Tag die besondere Bedeutung, die er ihm beimisst, auch zu geben und Zeit zu geben dafür, um in der Gesellschaft diese Dinge noch mal ins Gespräch zu bringen, denn wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen. Die tatsächliche Gleichstellung ist noch nicht erreicht. (Unruhe vonseiten der Fraktion der AfD) Wir haben die gesetzliche Gleichstellung, da sind wir, (Unruhe vonseiten der Fraktion der AfD) da sind wir sehr weit fortgeschritten, (Glocke der Präsidentin) aber wir haben noch viele Bereiche – und die sind hier doch immer wieder angesprochen worden, auch in der Ersten Lesung –, wir haben noch Abstände beim Lohn, hier sind wir noch lange nicht gleichgestellt … (Thore Stein, AfD: Was macht der Feiertag daran wett?) Was hat der Feiertag damit zu tun? Darauf hinzuweisen! Darauf hinzuweisen und mit Aktivitäten (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE) von Frauenorganisationen (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE) und denen, die sich diesem, (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE) diesem Ziel verpflichtet fühlen, (Horst Förster, AfD: Glauben Sie mir, die Frauen brauchen Ihre Bevormundung nicht.) hier einen Raum und einen Platz zu geben.
