Christian Pegel
Auch da keine konkrete Zuarbeit an mich, erstens, Herr Damm. Zweitens, Ihre Kritik eben zu sagen, dafür ist diese Fragestunde da: Ich stehe hier in Vertretung für eine Kollegin. Ich werde mich hier nicht trauen, zu spekulieren im Bereich einer Kollegin, und je konkreter vorher die Nachfrage signalisiert wird, desto leichter fällt es mir auch, mich vorzubereiten. (Zuruf von Sebastian Ehlers, CDU) Aber an der Stelle sind die Kollegen relativ schlank in der Kleinen Anfrage – wie ich finde, nicht zu Unrecht – und sagen, Amtssprache ist Deutsch. Und dann haben Sie recht, da, wo Englisch funktioniert, gehe ich im Übrigen davon aus, dass Kolleginnen und Kollegen, egal ob in kommunaler Verwaltung oder Landesverwaltung, sich bemühen werden. Immer dann, wenn es spezieller wird, bin ich nicht sicher, auch wenn jemand Schulenglisch gehabt hat, auch in der, vielleicht bis zur 12. Klasse, bis zu 10., ob ich mir jetzt, ob sich jeder zutraut, vor allem mit längerer Distanz zur Schulzeit, das abzuarbeiten. Also es gibt mit Sicherheit Verwaltungen, wo ich aus im Übrigen zum Teil anderen Gründen auch Englisch, in der Landesverwaltung gibt es das auch, Angebote, mich im Englischen weiterzuqualifizieren, aber es führt nicht dazu, dass wir in jeder Kommunalbehörde und Landesbehörde sicher sein können, dass wir sozusagen auch im Englischen alle in einer Sicherheit haben, die ihnen auch in speziellen Anwendungen das ermöglicht. So verstehe ich den Hinweis der Kollegen, weil die sagen, wir verweisen auf die Antwort in Frage 2, wo sie genau darauf rekurrieren zu sagen, Amtssprache ist Deutsch, und nur dann, wenn das rechtliche Gehör es gebietet, müssen wir dafür Sorge tragen, dass Sprachmittler da sind. Dann nehmen wir aber auch Sprachmittler dazu, weil dann sicher ist, dass die Beteiligten sich wechselseitig wirklich richtig verstehen. Und es hilft ja auch nichts, wenn beide auf Englisch Pi mal Daumen wissen, was sie meinen, aber ich zum Teil ja spezifische Angaben brauche, und wenn die schieflaufen, möglicherweise auch jemandem verstelle, dass ein berechtigter Antrag dann negativ beschieden wird. Also da ist die Amtssprache dann schon auch der Versuch, sich eine Sicherheit zu schaffen, auch, was beide Seiten miteinander kommunizieren.
