Torsten Renz
Nein. (Der Abgeordnete Jens-Holger Schneider spricht bei abgeschaltetem Saalmikrofon. – Sebastian Ehlers, CDU: Das ist sein gutes Recht. – Zuruf von Andreas Butzki, SPD) Dieses Beispiel bedarf eben nicht der Tatsache, (Zuruf von Anne Shepley, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) dass durch irgendwelche Zwischenfragen das jetzt unterbrochen wird. Dieser ukrainische Flüchtling, der ist da gewesen mit oder in Begleitung von Schülern, von Schülern, die sich seiner angenommen haben, schon in der Schule, im Unterricht, weil er keine Deutschkenntnisse hat. Die haben ihn begleitet zum Sportverein hin, damit nämlich auch diese Willkommenskultur – die Sie ja ablehnen, wo Sie ja uns unterstellen, das geht nur darum, die dann sozusagen abzuwerben –, nein, diese Willkommenskultur, dass sie auch runterkommen müssen mit ihren nervlichen Belastungen, die sie vollzogen haben, (Andreas Butzki, SPD: So ist es.) dass wir sehr wohl eine Willkommenskultur haben und sagen, ja, ob im Sportverein, ob in der Schule, ihr seid jetzt herzlich willkommen. Und dann müssen wir sie nicht auch noch separieren (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Macht doch gar keiner!) und nur darauf achten, dass sie möglicherweise gar keinen Kontakt haben. (Zuruf von Thomas de Jesus Fernandes, AfD) Nein, dieser Antrag, wie Sie selbst festgestellt haben, (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Das haben Sie falsch verstanden, Herr Renz!) strotzt von Nationalismus und ist einfach nur abzulehnen. (Heiterkeit bei Enrico Schult, AfD) Herzlichen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD, DIE LINKE, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Sebastian Ehlers, CDU)
