Barbara Becker-Hornickel
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete! Ich freue mich über die Debatte, über die Diskussion, wie sie hier geführt wurde, und es hat mir doch gezeigt, dass es durchaus absolut richtig war, dieses Thema noch mal oder überhaupt auf die Tagesordnung zu setzen. Zu Ihnen, der LINKEN-Fraktion: Ich habe im Koalitionsvertrag sehr wohl gelesen, und ich habe genau diese Worte vermisst. (Vizepräsidentin Elke-Annette Schmidt übernimmt den Vorsitz.) In Ziffer 422 sagen Sie sehr wohl, der Ausbau häuslicher Gewalt für Frauen und Mädchen. Es fehlen nach meiner Erfassung – vielleicht kann ich auch nicht richtig lesen – die Stichworte „Männer“ und „queere Personen“. Deshalb auch der Hintergrund des Antrages. Er heißt ja auch „Ausbau des Schutzes vor häuslicher Gewalt“. Ich bin nicht der Meinung, dass wir in Mecklenburg-Vorpommern nichts getan haben. (Die Abgeordnete Martina Tegtmeier bittet um das Wort für eine Anfrage.) Also es ist mir sehr wohl bewusst, dass hier sehr gut auf diesem Gebiet gearbeitet wurde. Auch erkenne ich an diese ganzen Beratungsstellen, die ganzen Bemühungen, und ich kenne sehr wohl auch, was Sie geschrieben haben, dass Sie dort weiter tätig sein wollen. Aber es fehlte …
