Nikolaus Kramer
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete! Durch die Äußerungen des Fraktionsvorsitzenden der SPD-Fraktion sehe ich mich gezwungen, hier zu einer persönlichen Erklärung noch mal nach vorne zu kommen, weil ich mitnichten geschäumt habe, weil ich mitnichten Dinge vom Stapel gelassen habe. Ich habe hier ganz ruhig und sachlich – und Sie waren dabei, Herr Barlen, deswegen verstehe ich Ihre Unterstellung nicht, Sie sind dabei gewesen –, habe ich hier Ihren desolaten Antrag auseinandergenommen und einfach dargestellt, warum man diesem Antrag aus rein rechtlichen und freiheitlichen und demokratischen Gründen nicht zustimmen darf, weil man es einfach auch nicht kann. Das ist das Erste. Als Zweites weise ich das von mir, dass weder ich, für meine Partei darf ich ja nicht sprechen, also weise ich das von mir, dass ich nicht Mitglied einer freiheitlichen Partei bin und selbst damit nicht freiheitlich bin. Ich weise es von mir, dass ich kein Demokrat sei, nicht mit beiden Beinen fest auf dem Boden dieses Grundgesetzes stehen würde, so, wie Sie es mir unterstellen. Das sind einfach – Sie haben nicht zugehört, ne?! –, ich vermute einfach, dass Sie so blind vor Hass sind, dass Sie gar nicht in der Lage sind, hier die Dinge auch mal klar wahrzunehmen! – Danke! (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD – Zuruf von Michael Noetzel, DIE LINKE)
