Bettina Martin
Sie wissen, es gibt einen Krisenstab in Mecklenburg-Vorpommern, der sich genau seit Anfang des Jahres, seit wir wissen, die Omikron-Welle wird uns in Schwierigkeiten bringen, wenn wir nicht gegensteuern, der Krisenstab steuert seit Monaten, muss man inzwischen sagen, dagegen. Wir haben ja auch weitreichende Maßnahmen ergriffen, was Corona-Maßnahmen angeht, die genau dafür ja auch gedacht waren. In der jetzigen Phase ist ein ganz wichtiger Baustein die Amtshilfe seitens der Bundeswehr auch in den Krankenhäusern nach dem absehbaren Auslaufen der Amtshilfe. Aufgrund des Krieges wird es in den besonders supportiven Bereichen der Kontaktnachverfolgung und der Mikrobiologie mithilfe von Zeitarbeitsfirmen, wird das Personal weiter verstärkt werden. Wir wissen, dass im – das ist auch eine Maßnahme, die wir im Krisenstab besprochen und auch ermöglicht haben –, dass es in der UMR einen Studierendenpool gibt. Diese Studierenden stehen natürlich nicht für – also es sind Medizinstudierende –, die stehen natürlich nicht für die schwierigen ärztlichen Behandlungen zur Verfügung, aber als Pflegehilfskräfte, unter Beobachtung natürlich der Mediziner. Das ist eine große Hilfe. Ich war da selbst im Kontakt mit Herrn Professor Reisinger, der mir das noch mal bestätigt hat, das ist ein sehr gutes Programm oder eine sehr gute Hilfsmaßnahme. Alle möglichen Maßnahmen, die die Landesregierung weiterhin erheben kann, werden wir auch tun. Wie gesagt, der Krisenstab ist da schon lange dabei. Ich möchte aber noch eine Sache: Sie hatten gerade gesagt, man kann dadurch jetzt die Versorgung in den Klinika nicht mehr gewährleisten. Das ist nicht wahr. Die Versorgung ist gewährleistet, die Kranken – ich habe es gerade gesagt –, die Notfallaufnahmen sind, es wird die wichtige und notwendige Versorgung in den Universitätsklinika sichergestellt.
