Torsten Renz
Ja, sehr gern. Also ich hatte ja schon im Vorfeld gesagt, dass ich dem, was Sie ausgeführt haben, zustimme. Insofern danke ich Ihnen, dass Sie das noch mal verstärkt haben. Ich kann diese inhaltlichen Dinge, die Sie vorgetragen haben, nachvollziehen, fast zum größten Teil auch teilen. Was ich nicht genau weiß, und ich glaube, es weiß keiner, ob es tatsächlich so ist, dass eine gewisse Klientel vielleicht leichtsinnigerweise sagt, mein Kind bleibt hier zu Hause. Das schwingt ja so ein bisschen mit. Ich weiß es nicht genau. Es kann sein, es spricht vielleicht auch einiges dafür, aber ich glaube nicht, dass wir es abschließend so einschätzen können. Und zu dem, was Sie gesagt haben, vielleicht noch ein anderer Gedanke, weil ja auch Vorredner immer wieder sagen, wir wollen so lange wie möglich den Präsenzunterricht aufrechterhalten. Dann sagen Sie aber nie, wann Sie ihn dann beenden wollen. Wollen Sie ihn beenden bei einer bestimmten Inzidenz, bei einer bestimmten Hospitalisierungsrate? Und deswegen, finde ich, klingt das auch immer so abrupt, (Jeannine Rösler, DIE LINKE: Dafür haben wir das Phasen-Modell, das Drei-Phasen-Modell! – Andreas Butzki, SPD: Das Drei-Phasen-Modell!) sondern das ist ein Diskussionsprozess, so, wie ich das vorhin dargestellt habe, unter sich verändernden Bedingungen, veränderte Bedingungen, was die Auswirkungen des Virus betrifft und so weiter und so fort. Deswegen bin ich ganz einfach an der sachlichen Diskussion weiter interessiert und nehme das anerkennend und dankend zur Kenntnis, dass wir auf dieser Ebene hier uns eben so ausgetauscht haben. (Beifall Ann Christin von Allwörden, CDU)
