Dr. Harald Terpe
Frau Ministerin! Ihren Ausführungen habe ich entnommen, dass Sie sehr viele Ebenen durcheinander betrachtet haben. Sie haben die Situation von vor zwei Jahren beschrieben, wo es nicht anders möglich war – weil wir auch nicht wussten, was uns erwartet –, als die Schulen zu schließen. Die sind damals sicherlich viel zu lange geschlossen worden, zu spät aufgemacht worden, obwohl viele, auch der Eltern, gefordert hatten, wir müssten sie eigentlich wieder aufmachen. Und daraus resultieren auch die Erfahrungen, dass man Kinder nicht so lange aus der Schule, wenn es nicht unbedingt nötig ist, nicht so lange aus der Schule nimmt. Dieser Antrag, wie er jetzt gestellt ist, ist ein Antrag aus der aktuellen Situation. Und der ist aus der Situation heraus, dass Sie nicht mehr tagesaktuell wissen können, wie viele Kinder eigentlich infiziert sind. Ich habe so locker dazwischengerufen, die 2,5 Prozent, die kenne ich persönlich. Also es ist so, die aktuelle Situation: Wenn sich in einer Klasse ein Kind mit einem positiven Test darstellt, dann wird dieser positive Test immer noch durch einen PCR-Test bestätigt, bevor überhaupt jemand eingreift. Und diese kurze Frist führt bei Eltern zur Beunruhigung, im Übrigen auch bei Kindern zur Beunruhigung, was wird mit mir. (Anne Shepley, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Genau.) Da ich ja noch zwei Kinder in der Schule habe und das jetzt tagtäglich abends, wenn ich nach Hause komme, oder morgens, wenn ich das Kind in die ... Also Sie gähnen auf meine Ausführung hin.
