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Christian Pegel

27.01.2022 Sitzungen 8/9

Nach unserem Kenntnisstand hat es mehrfach Datennutzung gegeben. Mit der Luca-App ist es ein bisschen wie mit dem Katastrophenschutz. Den haben wir, aber immer in der Hoffnung, ihn nie zu brauchen. Und so ähnlich verhielt es sich mit der Luca-App. Immer dann, wenn ich im privaten Bereich bin, nutzen die Menschen im Regelfall ja keine Luca, die machen sich keinen QR-Code. Dann geht es auch in der Nachverfolgung nur über die eigene Erinnerung und dann die entsprechenden Kontaktaufnahmen. Der größte Teil der Infektionsgeschehnisse ist in diesen privaten Bereichen erfolgt. Die Luca-App macht dann Sinn, wenn ich sehr große Datenmengen habe und die filtern will und sehr schnell in die Datensysteme übernehmen will. Ein Beispiel, was mir gut in Erinnerung ist, dass wir in Ludwigslust-Parchim einen Diskothekenvorfall hatten, der muss ein Dreivierteljahr zurückliegen. In dem Kontext ist tatsächlich die Luca-App dann auch eingesetzt worden durch das Gesundheitsamt. Es gibt weitere Fälle, wo es geschehen ist. Die unterschiedliche Intensität beruht oftmals darauf, ob wir so große Ereignisse haben. Und so ein bisschen, so verstehe ich es, die Luca-App oder diese Listen, diese Konzentration in quasi halböffentlichen Räumen macht dann Sinn, wenn ich größere Schadensereignisse – in Anführungszeichen – habe. (Zuruf von Horst Förster, AfD)

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