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Dr. Harald Terpe

GRÜNE 26.01.2022 Sitzungen 8/8

Also zunächst wünsche ich natürlich Dänemark alles Gute, wenn sie alles öffnen – ohne Neid. (Beifall Thore Stein, AfD) Die haben wirklich gute Zahlen, das haben Sie richtig dargestellt. Bei den schwedischen Zahlen ist es so gewesen, dass sie in der Anfangszeit, im ersten Jahr der Pandemie, verheerende Zahlen im Vergleich zu Deutschland hatten. (Elke-Annette Schmidt, DIE LINKE: Ja.) Und wenn Sie auf die Bundesländer (Julian Barlen, SPD: Da war das noch Ihr Vorschlag.) insgesamt absehen, sind die mecklenburg-vorpommerschen Zahlen auf jeden Fall besser als die schwedischen Zahlen. (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Sind ja auch noch nicht durch.) Das bedeutet, wir müssen am Ende noch abwarten, wie sich die schwedischen Zahlen entwickeln. Sie haben aber in Schweden etwas gemacht, was richtig war. Als sie erkannt haben, dass sie die Risikogruppen nicht rechtzeitig geschützt haben, was im Übrigen in Deutschland rechtzeitiger erkannt worden ist, (Zuruf von Thomas de Jesus Fernandes, AfD) haben sie ihre Risikogruppen besser geschützt als wir in Deutschland, das ist richtig. (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Wären wir mal lieber in den Sommerurlaub gefahren.) Wenn ich aber noch darauf hinweisen darf, dass der Vergleich mit anderen großen westeuropäischen Ländern, mit Frankreich, mit Großbritannien, (Elke-Annette Schmidt, DIE LINKE: Spanien.) erheblich bessere Zahlen bei uns in Deutschland zeigt, das wird Ihnen auch nicht entgangen sein. (Der Abgeordnete Martin Schmidt spricht bei abgeschaltetem Saalmikrofon.) Eben. Also insofern sollte man nicht ein so düsteres Bild, insbesondere auch nicht von Mecklenburg-Vorpommern, zeichnen, weil unsere Zahlen auch im Deutschlandvergleich durchaus sich sehen lassen können. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD, DIE LINKE und Constanze Oehlrich, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Zurück zu dem Antrag. Ich denke, auch das, was letztendlich die CDU jetzt für sich verbucht, was in diesem Antrag der gemeinsamen Fraktionen mit aufgetaucht ist, sind wichtige Inhalte auch dieses Antrags. Ein Grund mehr wäre es gewesen, dort sozusagen den breiten Weg der demokratischen Fraktionen mitzugehen. (Franz-Robert Liskow, CDU: Dann können Sie unserem Antrag ja auch zustimmen, Herr Terpe!) Wir selbst haben auch Vorstellungen natürlich geäußert in diesem Antrag, die wir auch eingebracht haben. Ich weise auf Punkt 9 hin, wo es um die transparenten und einheitlichen Regelungen zum Impf- und Genesenenstatus geht, die wir gerne wünschen. Und es ist ja schon erwähnt worden, auch von einer Vorrednerin, dass gestern auf dem Infoportal von Mecklenburg-Vorpommern eingestellt worden ist, dass doppelt Geimpfte und Genesene den dreifach Geimpften gleichgestellt werden. Das, finden wir, ist ein sehr richtiger Weg, denn es ist Unsinn, anzunehmen, dass jemand, der grundimmunisiert wird und dann erkrankt und genesen ist, über einen schlechteren Status verfügen soll als dreifach Geimpfte. Insofern begrüßen wir diese Einfügung in den Antrag. Wir hätten uns auch gewünscht, dass wir berücksichtigt worden wären mit unserem Vorschlag, die Selbstbestimmung der Eltern mit Kindern zwischen sechs und elf zu stärken in ihrem Wunsch, in ihrer eigenen Entscheidung, dieser Gruppe von Kindern auch eine Auffrischungsimpfung zugutekommen zu lassen. (Zurufe von Sebastian Ehlers, CDU, und Franz-Robert Liskow, CDU) Damit sind wir nicht durchgekommen, wir werden aber am Freitag einen entsprechenden Antrag ja hier noch zu verhandeln haben im Landtag, und da gibt es die Möglichkeit für alle Fraktionen, noch mal durch intensives Nachdenken darüber vielleicht den Antrag mitzutragen. (Beifall Constanze Oehlrich, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Zuruf von Harry Glawe, CDU) Das habe ich jetzt nicht verstanden. Da müsste man jetzt hier ans Mikrofon kommen, um vielleicht eine Zwischenfrage zu stellen. Das würde mir die Möglichkeit eröffnen, noch einige Gedanken weiterzuentwickeln. (Harry Glawe, CDU: Jaja, machen Sie mal weiter so!) Ich kann nur dafür werben, dass Sie dem Antrag von SPD, LINKEN und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN dann wenigstens Ihre Zustimmung nicht verweigern, und danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD, DIE LINKE und Constanze Oehlrich, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

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