Thore Stein
Ja, sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin! Damit kein falscher Zungenschlag entsteht, die Bedrohung von Politikern, von Ihnen, einem Kollegen aus dem Block, aus dem Block, wie auch immer, geht nicht, dafür stehe ich auch, dafür steht auch meine Fraktion. Ich habe selber vier Kinder zu Hause und ich möchte das nicht erleben, dass bei mir wer auch immer vor der Tür ein Bedrohungsszenario aufbaut. Deswegen, bitte akzeptieren Sie auch, wenn ich Ihnen sage, ich akzeptiere das auch nicht, wenn Ihnen das geschieht. Das müssen Sie mir nicht glauben, aber ich bitte Sie drum. Die nächste Bitte: Sie sprechen hier heute auch davon, dass es darum geht, dass es ein ganz wichtiges hohes Gut ist, die Gesellschaft nicht zu spalten. Sie haben ja eben anklingen lassen, dass eine Partei, die zwar demokratisch gewählt ist, nicht unbedingt demokratisch sein muss. Aber bitte attestieren Sie nicht 17 Prozent der Wähler in Mecklenburg-Vorpommern, dass sie eine undemokratische Partei gewählt haben. Wir sind auch Demokraten, (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD) wir stehen für demokratische Freiheitswerte ein. Das tun hier alle, dafür lege ich die Hand ins Feuer. (Zuruf vonseiten der Fraktion der SPD: Verbrennen Sie sich nicht!) Und ich bitte Sie einfach darum, unterlassen Sie das in Zukunft! – Danke schön!
