Stefanie Drese
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrter Herr Abgeordneter Waldmüller! Die Verantwortlichen des F.C. Hansa Rostock haben dem Land und der Hansestadt gegenüber signalisiert, dass trotz positiver sportlicher Situation das Ostseestadion die Entwicklung des Vereins belastet. So hat der Verein aktuell sämtliche Betriebs- und Kapitaldienstkosten zu tragen. Hinzu kommt auch ein nicht unerheblicher Investitionsbedarf am Stadion. Als möglicher Käufer kommt allein die Hansestadt Rostock in Betracht. Die Meinungsbildung, insbesondere in den politischen Gremien der Hansestadt Rostock, ist hierzu noch nicht abgeschlossen. Sollte die Hansestadt Rostock das Land um finanzielle Unterstützung bitten, werden wir das selbstverständlich prüfen. Ich gehe davon aus, dass ein solches in kommunaler Verantwortung befindliches Projekt in die aktuelle Förderlandschaft des Landes dann einzugliedern sein wird. Und als Sportministerin habe ich mich vor diesem Hintergrund schon klar positioniert. Das Land wird sich nicht an einer Betreibergesellschaft des Ostseestadions beteiligen. Bei der Sanierung des Stadions sind wir natürlich bereit, der Stadt und dem FC Hansa zu helfen. Das Ostseestadion ist die größte und wichtigste Freiluftarena in unserem Land mit überregionaler Ausstrahlung. (Beifall vonseiten der Fraktion der SPD – Rainer Albrecht, SPD: Sehr gut!)
