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Astrid Wallmann

03.09.2026 Sitzungen 21/75

Vielen Dank. – Für die Landesregierung darf ich das an die Ministerin für Arbeit, Integration, Jugend und ziales, Frau Staatsministerin Hofmann, geben. Heike Hofmann, Ministerin für Arbeit, Integration, gend und Soziales: Frau Präsidentin, meine Damen und Herren! Ich mich sehr, dass wir heute im Hessischen Landtag den ten Bericht zur Umsetzung des Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes nicht nur vorstellen, sondern auch können. Denn Sie wissen, dass die wirkliche Gleichberechtigung, aber auch die Realisierung von Chancengleichheit ein wichtiges Ziel dieser Landesregierung ist. Der aktuelle Bericht zeigt uns, wo wir stehen, aber wo wir noch Herausforderungen haben. Zahlreiche ner Vorrednerinnen und Vorredner haben gesagt, dass wirklich schon weitere gute Schritte vorangegangen Meine Damen und Herren, dass wir mit diesem darlegen können, dass wir in Fragen der Gleichberechtigung in der öffentlichen Verwaltung in den Städten Gemeinden vorangeschritten sind, ist ein Erfolg. (Beifall CDU und SPD) Ich will dies an ein paar Eckpunkten festmachen. Der richt zeigt deutlich, Frauen sind im öffentlichen deutlicher überrepräsentiert als in den Jahren zuvor. Jahr 2024 waren gut 60 % im hessischen Landesdienst Frauen. 49 % von ihnen arbeiteten in Vollzeit, so viele nie zuvor, meine Damen und Herren. So hoch wie nie zuvor ist auch der Frauenanteil in Laufbahngruppen des gehobenen und des höheren der Beamtinnen und Beamten im Landesdienst. Von Rednerinnen und Rednern ist schon angesprochen dass die Teilzeitbeschäftigung bei den Frauen sehr ist, dass wir eine überproportional hohe Anzahl haben. Meine Damen und Herren, das ist übrigens ein Phänomen, das wir auch gesamtgesellschaftlich beobachten. Fast aller teilzeitbeschäftigten Beamtinnen und Beamten Frauen, im höheren Dienst 84 %, im gehobenen sogar 92 %. Ich sage Ihnen, da geht auch ein Arbeitsauftrag an uns alle, nämlich noch einmal zu hinterfragen, wie selbstbestimmt Frauen entscheiden können. Das das Entscheidende: dass Frauen selbstbestimmt entscheiden können, wie umfangreich ihre Arbeitszeit ist. Voraussetzung für diese Selbstbestimmung ist aber, auch die Rahmenbedingungen für diese freie Entscheidung vorliegen, nämlich die Vereinbarkeit von Familie und Frau ruf, die gerechtere Aufteilung der Care-Arbeit, flexible oder Arbeitszeiten, verlässliche Betreuung, mobiles Arbeiten. Füh- Einige Stichworte dazu wurden schon genannt. Ich sage Ihnen deutlich: Wir alle müssen noch stringenter daran arbeiten, damit Frauen wirklich selbstbestimmt und nach frei entscheiden können, wie viel sie arbeiten und wie viel gleiche nicht. Das ist übrigens auch eine wichtige Frage im Hinblick auf die spätere Rente der Frauen. Meine Damen und Er Herren, im Erwerbsleben muss man das wirklich immer im – Blick haben. Lassen Sie uns gemeinsam noch stringenter daran arbeiten. (Beifall CDU und SPD) Ich will an dieser Stelle noch einen anderen Aspekt einführen, nämlich dass die Zahlen auch etwas über die Qualität des öffentlichen Dienstes als Arbeitgeber aussagen. Wenn Wort So- man sich trotzdem für Teilzeit entscheidet, kann man das Vertrauen haben, dass man zu einem sicheren Arbeitsplatz zurückkehrt. Maßnahmen für den Wiedereinstieg, für die Wiedereingliederung sind natürlich auch vorgesehen. JuDenn das Erwerbsleben ist ein dynamischer Prozess. Ich finde es richtig und wichtig, dass wir gerade bei Frauen freue noch einmal stärker hinschauen, wie ihre Erwerbsbiografie sieb- über die Lebensphasen wirklich aktiv vom Arbeitgeber unterstützt werden kann. Meine Damen und Herren, das werberaten den wir auch bei der Arbeits- und Sozialministerkonferenz, deren Vorsitz wir in diesem Jahr haben, noch stärker in den Blick nehmen. Ich will mich an der Stelle auch ausdrücklich noch einmal auch, bei den hessischen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragmeiten auf der kommunalen Ebene bedanken. Sie leisten eine wir wertvolle Aufgabe, um wichtige Impulse für die gleichbesind. rechtigte Teilhabe am Erwerbsleben zu setzen, für wirkliBericht che Chancengleichheit von Frauen und Männern, auch im Erwerbsleben. Ich will hier ausdrücklich Danke sagen. und (Beifall CDU und SPD) Meine Damen und Herren, wir sind auf einem guten Weg. Wir haben aber noch einiges zu tun. Lassen Sie uns geBemeinsam bei dieser Aufgabe voranschreiten. Dienst Im (Beifall CDU und SPD) wie

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