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Ingmar Jung

11.06.2026 Sitzungen 21/72

Frau Präsidentin – ich habe kurz vergessen, dass der Titel etwas länger dauert, und war schon unterwegs –, meine Damen und Herren! Es fällt jetzt nicht ganz so leicht, jetzt noch auf alle inhaltlichen Punkte in der Debatte einzugehen. Lassen Sie mich eines am Anfang sagen: Ich glaube, Sie kennen meine Gewohnheit, dass ich es mag, am Ende zu reden, weil ich dann immer die Chance habe, auf die Reden der Opposition einzugehen – ich will nicht sagen, alles richtigzustellen, aber unsere Meinung noch einmal darzustellen. (Jürgen Frömmrich (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Du kannst uns ja mal loben!) – Du hast ja nicht geredet. Sonst könnte ich das vielleicht machen. (Heiterkeit) Ich sage sonst wenig zu den Reden aus den Koalitionsfraktionen, aber ich will heute schon zur Rede der Kollegin Arnoldt sagen: Das muss man erst mal hinkriegen, so eine starke Rede zum Abschied. Darauf kann man echt stolz sein. Herzlichen Glückwunsch. (Beifall CDU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Freie Demokraten) Ich kann aber doch nicht ganz, Herr Müller – – (Hans-Jürgen Müller (Witzenhausen) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Das hatte ich gehofft!) Jetzt kommen Sie wirklich wieder mit der Schalenwildrichtlinie. Ja, ich sage es auch heute wieder: Die Richtlinie haben wir gemeinsam mit Hessen-Forst, mit dem sitzerverband und mit dem Landesjagdverband beschlossen, alle haben zugestimmt. Das ist ein großer Erfolg, es Befriedung in die Situation bringt. Ich sage es noch einmal, weil Sie eben auf eine hingewiesen haben und hier suggerieren, als würden Waldbesitzer nur die großen Eigenjagdbesitzer vertreten. Das stimmt aber nicht. Die vertreten 60.000 Privat-, munal- und andere Waldbesitzer. Die vertreten eine breite Masse. Viele, die ganz kleine Waldstücke Gemeinschaftswälder, die alle werden dort vertreten. Eigenjagdbesitzer haben einen eigenen Verband, sam mit den Jagdgenossenschaften; die vertreten eine bestimmte Richtung. Aber der Waldbesitzerverband die Breite in Hessen. Wir haben es mit dieser Schalenwildrichtlinie geschafft, den Ärger, den Streit, der über viele Jahre geherrscht zu befrieden. Das ist ein großer Erfolg, und den lassen uns an dieser Stelle auch nicht kleinreden. (Beifall CDU und SPD) Frau Knell, irgendwie mit dem Zuhören, das kam schon ein paarmal. Wir hätten gesagt, wir wollten zuhören, und würden nie etwas Konkretes machen. haben Sie eben über den Wald gesprochen. Ja, ich habe am Anfang gesagt, und ich halte das noch für richtig, dass wir nicht angetreten sind und haben, wir wollen jetzt sofort alles besser wissen, wir wollen erst einmal hören, was die Leute eigentlich wollen, und wollen dann mit denen gemeinsam Ziele wickeln und auch Gesetze, Verordnungen und Richtlinien machen. Jetzt sagen Sie, beim Wald stellt die Regierung oder Koalition fest, dem geht es schlecht, aber sie nichts. – Haben Sie die letzten zwei Jahre nichts kriegt? Sie loben uns doch dauernd für das, was wir macht haben. Wir haben gerade das Waldgesetz novelliert; das fanden Sie ganz richtig. Die GRÜNEN fanden es gut, das stimmt; aber Sie fanden das doch richtig, was da gemacht haben. Zur FSC-Aussetzung haben Sie gesagt, das hätten wir gemacht, weil Sie einen Antrag gestellt haben. – Okay, haben wir aber auch gemacht. Wir haben die Waldentwicklungsziele überarbeitet, und wir haben die Naturschutzleitlinie überarbeitet – alles vor dem Hintergrund, klimastabilen Waldaufbau hinzubekommen und mehr Vertrauen die Breite, mehr Vertrauen in die Försterinnen und zu geben. Ich bin immer noch der Überzeugung, die besser, wie man den Wald entwickelt, als nur die in Wiesbaden. Auch dieser Weg ist richtig, auch Weg werden wir weitergehen, meine Damen und Herren. (Beifall CDU und vereinzelt SPD – Dr. Stefan (Freie Demokraten): Jetzt reichts aber mal!) So, jetzt lassen Sie mich auch noch etwas zur Arnoldt sagen. Liebe Lena, vielen Dank für zweieinhalb Jahre ausgezeichnete, vertrauensvolle und wirklich schaftliche Zusammenarbeit von mir persönlich, vom nisterium und von deinen Buben und Mädels. So du die Mitarbeiter aus dem M-Büro immer. Nachdem die SPD dir gerade ein Geschenk gemacht hat, will ich dir vielleicht auch noch eines machen. Du hast ja einmal die Regel ausgerufen, dass alle Mitarbeiter, die es schaffen, ins Plenarprotokoll zu kommen, eine Runde ausgeben müssen. WaldbeIch finde es wirklich super, dass heute der Marco Gaug, der Olaf Streubig, der Frank Regenbogen, die Laura Ziske, weil der Roman Koster, die Stella Stegmann, die Myrna Apel, der Jason Chumtong, der Philipp Mörsdorf, die Ilka Heil, der Alex Stute und der Joris Geldon da sind. Schön, dass Sache die ihr da seid. (Heiterkeit – Beifall CDU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE KomGRÜNEN und Freie Demokraten) ganz haben, Ich will auch ganz persönlich – nicht über die letzten zweiDie einhalb Jahre, wir kennen uns schon ein paar Tage länger gemein– ein herzliches Dankeschön sagen. Ich weiß nicht, ob du ganz weißt, was du heute vor 15 Jahren gemacht hast. Es war vertritt der 11. Juni 2011, und du wurdest zur stellvertretenden Landesvorsitzenden der Jungen Union Hessen gewählt. Das war heute vor 15 Jahren. Deswegen habe ich gefragt, ob die Rede auch wirklich am Donnerstag ist. Ich wurde hat, damals zum Landesvorsitzenden wiedergewählt, und zum wir Referenten für Umweltpolitik wurde ein gewisser Michael Ruhl gewählt, alle am selben Tag. Auch damals haben wir schon wirklich eng und gut zusammengearbeitet. jetzt Du warst auch damals schon das, was du heute bist: nur Teamspielerin, klarer Meinung, überzeugungsfähig – außer Dann manchmal. Wenn du von etwas ganz besonders überzeugt bist und wenn es um Nordhessen geht – Frau Feldmayer, das kann ich Ihnen sagen –, muss man nicht in einer animmer deren Partei sein, um den Satz „Das machen wir so jetzt gesagt nicht“ von Lena Arnoldt zu hören. Das passiert manchmal sondern auch, wenn man in derselben Partei ist. ent- (Heiterkeit BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Aber ich will nur sagen: Was du hier geleistet hast als Teamspielerin und auch damals schon, das zeichnet dich die besonders aus: eine besondere Loyalität, große fachliche machen Kenntnis. Als Ministerium muss man sagen, eine bessere mitgeSprecherin kann man sich nicht wünschen. Ganz herzligechen Dank für die Zusammenarbeit in der letzten Zeit. nicht (Beifall CDU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, wir Freie Demokraten und auf der Regierungsbank) Wir wünschen dir wirklich zum Abschied Zeit für das, was nur dir wichtig ist, Zeit für deine Familie, alles Gute für dich, das und wir werden dich hier vermissen. – Herzlichen Dank. (Beifall CDU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Freie Demokraten und auf der Regierungsbank) in Förster

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