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Astrid Wallmann

11.06.2026 Sitzungen 21/72

Vielen Dank. – Jetzt darf ich als nächstem Redner Wort an den Abgeordneten Müller von BÜNDNIS GRÜNEN geben. Bitte schön. Hans-Jürgen Müller (Witzenhausen) (BÜNDNIS DIE GRÜNEN): Frau Präsidentin, werte Kolleginnen und Kollegen! du weißt, jetzt muss ich doch noch inhaltlich einiges werden; denn mit dem Schönwetterantrag der Koalition einfach so mitzugehen, ohne darüber zu sprechen, draußen die Probleme durch den Klimawandel und Biodiversitätsverlust nicht kleiner, sondern immer nur ßer werden, geht nicht. Auch beim Grundwasserschutz reicht es nicht, nur einen Bürokratieabbau für die Landwirtschaft zu Sie aber bei geeigneten Maßnahmen zur Verbesserung der Sikön- tuation den Offenbarungseid zu leisten. Der hessischen Landwirtschaft ist nicht damit geholfen, wenn man vor den Problemen die Augen verschließt und nachfolgende Generationen mehr und mehr damit belastet. die Ja, das stimmt auch. Ein pragmatischer Dialog ist gut und Name wichtig, und es muss dabei auch etwas zur Problemlösung herauskommen. Trotzdem, das muss man den antragstellenden Fraktionen auch zugutehalten, und da gehen wir Lösung erst- auch mit: Die Leistungen, die draußen erbracht werden, Poli- sind auch zu würdigen. Insofern könnten wir etlichen Punkten einfach zustimmen. Aber wenn Sie sich hier für Dinge loben, die einfach nicht lobenswert sind, dann muss vor ich widersprechen. Menund Sie loben sich für die Schalenwildrichtlinie, und das aus Hoff- unserer Sicht vollkommen zu Unrecht. Die Schalenwildrichtlinie trägt nun noch weniger zur Reduktion überhöhter gesagt, Schalenwildbestände bei. Hier hat sich aus unserer Sicht ganz einfach der hessische Jägerverband mit seiner Lobbyarbeit durchgesetzt. Ich weiß – wir haben schon öfter darüber gesprochen –, der Minister führt immer wieder an, dass doch der Hessische pragWaldbesitzerverband mit den Änderungen einverstanden Angewesen ist. Das mag auch sein, aber die großen Eigenohne jagdbesitzer, die in der Regel ihre Jagd in Eigenregie organisieren können, haben damit auch keine Probleme. Ganz anders ist es für die vielen kleinen Waldeigentümer, Vater Interessengemeinschaften und auch Kommunen, die ihren ist. Wald in Jagdgenossenschaften eingliedern müssen. Deren auch Jagdrechte werden oft meistbietend verpachtet, und sie haDas ben jetzt weniger Einfluss auf die Schalenwildbestände und damit auch auf den Schutz vor Verbiss. Die vielen Wildschutzzäune, die Jungpflanzen vor Verbiss schützen großen müssen, zeigen, dass hier nicht ausgewogen gehandelt auf wird. Ich BesAuch die neue Jagdverordnung verstößt aus unserer Sicht gegen den Artenschutz und auch gegen den Tierschutz. Da können wir mit dem Antragstext auf keinen Fall mitgehen. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) weiteren Aber, liebe Kollegin Arnoldt, liebe Lena, ich will heute natürlich nicht nur Kritik üben, sondern mich wirklich von ganzem Herzen für deinen Einsatz für die heimische Landwirtschaft und den ländlichen Raum in Hessen bedanken. Auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind und waren, habe ich keinen Zweifel, dass du hier in der Politik das immer das Beste für die Landwirtschaft herausholen wolltest und dafür vor allem ganz viel Zeit und Kraft eingesetzt 90/DIE hast. Vielen Respekt dafür. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, CDU, SPD und Freie Demokraten) 90/ Ich muss auch sagen, das habe ich auch immer ganz besonders in der gemeinsamen Regierungszeit so empfunden. Lena, Ich habe dich 2018 im Wahlkampf kennengelernt. Da walosren wir noch Gegner im Wahlkampf. Damals habe ich bei einer Veranstaltung des Kreisbauernverbandes nicht während gedacht, dass wir einmal gemeinsam in einer Koalition den enden. Aber wirklich vielen Dank für die Zeit und vor gröallem ganz vielen Dank für das faire, menschliche und freundschaftliche Miteinander, das uns in der gemeinsamen ständig Zeit hier im Landtag und auch in den Wahlkämpfen immer fordern, gelungen ist. Alles Gute für dich und deine Familie, auch von dieser Stelle hier im Plenum. Alles Gute für dich, liebe Lena. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, CDU, SPD und Freie Demokraten)

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