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Heike Hofmann

11.06.2026 Sitzungen 21/72

Nein. – Wir wollen die Sprachförderung dauerhaft in der Fläche, überall verankern, und das tun wir. (Mathias Wagner (Taunus) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Mit weniger Stellen?) Es ist nicht gerecht, dass neun von zehn Einrichtungen die bisherige Förderung nicht erhalten haben. Es ist gerecht, dass alle Kinder profitieren, und das tun sie jetzt. (Lebhafter Beifall CDU und SPD) Deshalb ist für uns jede Kita eine Sprach-Kita. Meine Damen und Herren, nehmen Sie das einmal zur Kenntnis. (Beifall CDU und SPD – Lachen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Dr. Stefan Naas (Freie Demokraten): Das war ein schöner Kniff!) Ihre Mär, dass jetzt Erzieherinnen und Erzieher, Sprachförderinnen und Sprachförderer ihre Stellen verlieren würden, glauben Sie das wirklich? Die Realität ist eine andere. Sie verkennen die tatsächliche Situation der Beschäftigten. Die allermeisten der heute eingesetzten Fachkräfte verfügen über genau die pädagogischen Qualifikationen, die wir in den Einrichtungen brauchen. Diese Rückmeldung bekommen wir auch von den Trägern. (Zurufe BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Ein großer Teil des Personals wird auch weiter beschäftigt und benötigt. Es wird weiter eingesetzt, meine Damen und Herren. (Beifall CDU und SPD) Viele Träger – wir sind doch mit den Trägern im Gespräch – nutzen diese Expertise bereits heute. (Felix Martin (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welcher Träger kann es sich denn leisten, mehr Personal einzustellen?) Übrigens nutzen wir die gewonnenen Expertisen auch weiter, wir implantieren sie in unserem System. Diese gewonnenen Kompetenzen können wir auch dauerhaft nutzen und sichern. Das ist doch ein wichtiger, ein richtiger Benefit. Ja, meine Damen und Herren, für uns ist Sprachbildung, wie Frau Dr. Koebe es gesagt hat, ein allumfassender Ansatz. Beim gemeinsamen Spielen, beim Vorlesen, beim Frühstücken, beim Entdecken der Welt findet Sprachförderung ganz einheitlich alltagsintegriert in unseren Kitas statt. Das ist gut so. Wir begrüßen es, dass unsere Kinder in vielfältigen Lebenswelten aufwachsen, mit unterschiedlichen Familiensprachen, kulturellen Hintergründen, digitalen Medienwelten und inklusive Bildungsprozess prägendem Alltag. (Mathias Wagner (Taunus) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Aber ohne Förderung!) Meine Damen und Herren, es ist uns wichtig, sprachliche Bildung alltagsintegriert, inklusiv, wissenschaftlich fundiert, ressourcenorientiert, aber auch mit Berücksichtigung der Mehrsprachigkeit, weil die für uns ein Pfund ist, entsprechend möglichst flächendeckend zu fördern. Das ist zukunftsgerichtet. (Lebhafter Beifall CDU und SPD) Meine Damen und Herren, sprachliche Bildung in unseren Kitas fußt auf unserem sehr erfolgreichen Bildungs- und Erziehungsplan. Er ist der fachliche Rahmen und die Orientierung, auf der die Bildungsarbeit in Hessen basiert, sie ist sehr erfolgreich. Des Weiteren werden wir mit der Neufassung des schen Kinder- und Jugendhilfegesetzbuches im Jahr eine flächendeckende, auf hessische Verhältnisse schnittene Sprachförderung dauerhaft und gesetzlich der Betriebskostenförderung implementieren. Das ist wichtige Neuerung, die wir umsetzen werden. (Beifall CDU und SPD) Gleichzeitig werden wir Einrichtungen mit besonderen Herausforderungen sowie Fachberatungen weiterhin zielt und noch intensiver unterstützen. Wir haben seit vielen Jahren ein hessisches Sprachförderkonzept arbeitet. Grundlage sind die Erfahrungen aus dem Kita-Programm. Bundesweite wissenschaftliche sen, die Ergebnisse der hessischen Studie „Landkarte che“ sowie die Arbeitsergebnisse des Zukunftsforums sprachlichen Bildung und Förderung in der Kindertagesbetreuung fließen in unsere hochwertige sprachliche in unseren Kitas ein. (Mathias Wagner (Taunus) (BÜNDNIS GRÜNEN): Das ist doch Realsatire!) Wir sind in Hessen bundesweit führend. Nehmen Sie einmal zur Kenntnis. Darauf können wir stolz sein. (Beifall CDU und SPD) Meine Damen und Herren, wir stärken die Sprachförderung nachhaltiger, breiter, mit größerer Reichweite. Ein weiterer Baustein der Gesamtförderung ist: Wir en mit dem Kompetenzzentrum eine neue hessische struktur auf, die bundesweit ihresgleichen sucht. Ich mich übrigens sehr darüber gefreut, wenn außer Frau Koebe, die dankenswerterweise da gewesen ist, noch tere Abgeordnete bei der Eröffnung dabei gewesen wären. (Felix Martin (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): hätte mich über eine Einladung gefreut! Es gab nicht einmal eine Einladung!) Dieses Kompetenzzentrum implementiert erstmalig senschaftliche Erkenntnisse, die Fortbildung, Beratung, Praxisbegleitung und Qualitätsentwicklung systematisch zusammenführen, und den Wissenstransfer, den wir wissenschaftlicher Basis haben, in die Praxis. Es verknüpft die Einrichtungen, vernetzt sie und bietet Unterstützung für alle in der frühkindlichen Sprachbildung Tätigen auch für Eltern. Mit diesem Kompetenzzentrum wir einen neuen Meilenstein in der sprachlichen Förderung unserer Kleinsten. (Beifall CDU und SPD) Für uns ist die sprachliche Bildung eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben in unserem Bildungssystem. (Zuruf BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Deswegen lassen Sie die Stellen auslaufen!) Hier lassen wir nicht nach. Im Gegenteil, wir schreiten voran. (Mathias Wagner (Taunus) (BÜNDNIS GRÜNEN): Im Gegenteil, wir kürzen sogar!) Wir schaffen dafür noch tragfähigere verlässliche ren, und zwar für alle Kinder in unserem Land. und (Gerhard Bärsch (AfD): Das ist der Rechtsanspruch!) Hessi- Meine Damen und Herren, hier ist Hessen vorn. (Beifall CDU und SPD – Lachen Mathias Wagner zuge- (Taunus) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)) in eine

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