Dr. Daniela Sommer
sehen Für die Landesregierung spricht die Ministerin für Arbeit, ich Integration, Jugend und Soziales, Frau Ministerin Hofmann. Bitte sehr, Sie haben das Wort. nicht her, Heike Hofmann, Ministerin für Arbeit, Integration, Judas gend und Soziales: hatten, Frau Präsidentin, meine Damen und Herren! Ja, Sprache ist Bei der Schlüssel zur Welt. Sprache eröffnet Bildungswege. Sie ermöglicht Teilhabe, Inklusion und Integration. Sie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für Chancengerechtigkeit. (Mathias Wagner (Taunus) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Deshalb kürzen Sie da!) Deshalb ist die sprachliche Bildung seit vielen Jahren zentraler Bestandteil der pädagogischen Arbeit in unseren Kindertageseinrichtungen und Schwerpunkt dieser Landesregierung. (Beifall CDU und SPD) Trotz Ihres vorgespielten Trauerflors rufe ich Ihnen zu, dass diese Landesregierung mehr in die Bildung investiert, und das ist gut so, das ist richtig so. (Beifall CDU und SPD) Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, auch wenn Ihnen das nicht gefällt: Wir entwickeln die Sprachförderung unseres Landes in den Kindertagesstätten weiter, (Mathias Wagner (Taunus) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Nach unten!) weil wir am Puls der Zeit sind, meine Damen und Herren. (Beifall CDU und SPD – Felix Martin (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wenn der Puls der Zeit kürzen ist, dann ja!) Wir haben das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ nicht abrupt enden lassen. Wir haben Verantwortung übernommen. Als sich der Bund aus der Finanzierung herausgezogen hat, haben wir Verantwortung übernommen und es fortgeführt. (Beifall CDU und SPD – Zurufe BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Wir haben aber auch wegen der Planungssicherheit und aus Verantwortung den Trägern gegenüber gesagt, dass wir es zu einem bestimmten Zeitpunkt, eben Ende des Jahres, beenden, um dann in die Weiterentwicklung der Sprachförderung im ganzen Land zu gehen. Das haben wir von Anfang an klargemacht, und das ist Verantwortungsübernahme. (Beifall CDU und SPD – Felix Martin (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Das habe ich komischerweise noch nirgendwo gelesen! – Mathias Wagner (Taunus) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Weiterentwicklung bedeutet normalerweise Verbesserung!) Meine Damen und Herren, unser Ziel war von Anfang an, die Sprachförderung weiterzuentwickeln, weil wir am Puls der Zeit, am Puls der wissenschaftlichen Erkenntnisse sein wollen, weg von einer begrenzten Projektförderung hin zu einer flächendeckenden Qualitätsentwicklung, weil wir – das hat Dr. Koebe auch schon gesagt – nicht wenige Kinder, sondern alle Kinder in diesem Land erreichen wollen. Das ist Chancengerechtigkeit. (Beifall CDU und SPD – Zuruf Gerhard Bärsch (AfD))
