Nina Heidt-Sommer
Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine Damen und Herren! Der Schulversuch zur Einführung der Berufsfachschule im Übergang zur Ausbildung, kurz BÜA, ist ein Erfolgsmodell. Das kann man jetzt schon festhalten. (Beifall SPD und CDU) BÜA schafft Chancen und ermöglicht Schülerinnen Schülern in einem bzw. zwei Jahren die Erlangung Abschlusses. Dieser Abschluss ermöglicht es den rinnen und Schülern, über eine Ausbildung den Weg das Berufsleben zu finden. BÜA bereitet junge Menschen optimal auf diesen Übergang vor. (Beifall SPD und vereinzelt CDU) Wir als schwarz-rote Koalition führen mit dem vorliegenden Gesetzentwurf diesen Schulversuch in die Regelform über. Die Diskussionen in den vergangenen Wochen die Anhörung im Ausschuss haben uns eindrucksvoll zeigt, dass Expertinnen und Experten, die Gewerkschaften, Verbände, das hessische Handwerk und auch die schaft diese Maßnahme für richtig und unterstützenswert halten. (Beifall SPD und CDU) BÜA hat bereits einen wichtigen Platz in unserer Bildungslandschaft, jetzt verankern wir ihn fest. Für uns ist cengleichheit eine zentrale Gerechtigkeitsfrage. Jeder jede muss die Möglichkeit erhalten, den eigenen Weg eine selbst gestaltete Ausbildungs- und Arbeitswelt zu den. Meine Damen und Herren, an dieser Stelle konkretisiert sich das Versprechen „Aufstieg durch Bildung, be an Gesellschaft durch Bildung“. (Beifall SPD und CDU) Wir gehen mit der Überführung von BÜA in die form einen entscheidenden Schritt in Richtung Chancengleichheit in unserem Bildungssystem. Meine Damen und Herren, BÜA ist Anlass und Ursprung für diese Novelle. Allerdings ist es der Anspruch Koalition, nicht nur Gutes zu verstetigen, sondern auch die schulischen Herausforderungen unserer Zeit passende Antworten zu finden. Daher enthält der vorliegende setzentwurf auch Regelungen zur Entlastung von Lehrkräften und Schulen von Bürokratie. (Beifall SPD und vereinzelt CDU) Meine Damen und Herren, in diesen herausfordernden ten, in denen neben unserem Bildungssystem auch gesamte Gesellschaft unter enormem Druck steht, kern wir als schwarz-rote Koalition ganz bewusst wie Demokratieerziehung, die Bedeutung von Ehrenamt, gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Bevölkerungsschutz als Bildungs- und Erziehungsaufträge und Ziele Schulgesetz. Hinzu kommt die kulturelle Bildung. Wir ben gestern intensiv darüber diskutiert, wie wichtig relle Bildung für Identitätsfindung und Teilhabe an Demokratie ist. (Beifall SPD und vereinzelt CDU) Meine Damen und Herren, auch der Bevölkerungsschutz ist in unserer von Krisen geprägten Zeit von entscheidender Bedeutung. Wir verfolgen hier gemeinsam das jungen Menschen Ängste zu nehmen und nicht Ängste schüren. Ängste kann man aber nur dann nehmen, man über Gefahrensituationen aufklärt und Desinformation entschieden entgegentritt. (Beifall SPD und vereinzelt CDU) Uns ist dabei bewusst, dass diese Erweiterung des dungs- und Erziehungsauftrags von einigen Sachverständigen kritisch gesehen wurde. Wir sind dennoch der und ten Überzeugung, dass diese gesellschaftlich hochbrisanten eines Themen eine feste Rolle in der Schule spielen müssen, und Schüle- verankern sie daher ganz bewusst im Schulgesetz. in (Beifall SPD und vereinzelt CDU) Ich möchte abschließend sagen, dass ich mich immer sehr freue, wenn wir so wie heute leidenschaftlich, kontrovers, aber sachlich über Bildungspolitik in Hessen diskutieren und auch streiten. Denn das hat seine Berechtigung, da Bildung zu den zentralen Themen unserer Zeit gehört. und Wir legen mit der vorliegenden Gesetzesnovelle, mit der geflächendeckenden Einführung von BÜA, einen Entwurf vor, der für mehr Chancengerechtigkeit sorgt und kluge Wirtund weitsichtige Entscheidungen zum Wohle aller hessischen Schulen trifft. (Beifall SPD und CDU)
