Pascal Schleich
Sehr verehrte Frau Präsidentin, werte Damen und Herren! Ich bin etwas schockiert. Die Regierungsfraktionen hatten jetzt jeweils 20 Minuten Zeit, uns hier zu sagen, was sie mit dem Programm lösen wollen. Und sie haben nichts gesagt, nichts, absolut gar nichts. (Beifall AfD – Widerspruch Minister Ingmar Jung) Der Herr Minister erzählt uns erst zehn Minuten lang, wo er essen geht. Dann kommt die Frau Arnoldt. Sie erzählt uns zehn Minuten von der Markthalle im Werra-MeißnerKreis. (Heiterkeit AfD – Zurufe SPD) Alles gut, alles schön. Das ist interessant zu wissen, aber kein Wort zu den Bauern, (Zuruf Turgut Yüksel (SPD)) kein Wort zu den Betrieben und kein Wort zu den Schlachthöfen. (Lena Arnoldt (CDU): Was? Das ist Quatsch! Wer hat Ihnen das aufgeschrieben? – Ingo Schon (CDU): Lesen Sie es mal nach! – Weitere Zurufe) Keine Lösungen haben Sie hier genannt. (Beifall AfD – Lena Arnoldt (CDU): Es wird nicht besser, Herr Schleich! Es wird nicht besser!) – Frau Arnoldt, Sie sehen die Probleme nicht, und deshalb werden Sie auch diese Probleme nicht lösen. Sie werden die Probleme nicht lösen. Und ich sage Ihnen: Wir werden genau schauen, wohin diese Fördersummen kommen. (Lena Arnoldt (CDU): Machen Sie das!) Spätestens in einem Jahr werden wir kontrollieren, wo diese Fördersummen enden. (Lena Arnoldt (CDU): Machen Sie das! Wir freuen uns darauf!) Ich sage Ihnen, was die Betriebe, die Bauern, die Erzeuger brauchen. Sie brauchen Entlastungen. (Lena Arnoldt (CDU): Machen wir, kein Problem!) Sie brauchen Entlastungen bei der Energie und bei der Bürokratie. Sie brauchen auf keinen Fall Ihre Politik. (Heiterkeit und Beifall AfD – Zuruf Lena Arnoldt (CDU)) Wenn ich mit den Erzeugern bei mir vor Ort spreche, (Lena Arnoldt (CDU): Ja, einen einzigen Bauern haben Sie!) dann sagen sie mir eindeutig, was sie von Ihrer Politik halten. Das kann ich jetzt hier nicht wiederholen, weil das unparlamentarisch ist. (Unruhe) Sie haben es noch einmal bestätigt: Dieses Land braucht die AfD dringender denn je. – Vielen Dank. (Beifall AfD und Maximilian Müger (fraktionslos))
