Dominik Leyh
Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine sehr verehrten men und Herren Kollegen! Dieser Antrag dokumentiert politische Neuausrichtung der hessischen Jagdpolitik CDU-geführten schwarz-roten Koalition und der von getragenen Landesregierung unter unserem Ministerpräsidenten Rhein – eine Wende zu mehr Vertrauen, mehr xisnähe und mehr Respekt vor der Arbeit unserer nen und Jäger als noch unter grüner Hausführung. (Beifall CDU und vereinzelt SPD) Für diese Wende gebührt auch unserem Jagdminister mar Jung und seinem Haus ausdrücklicher Dank. Das eine richtig ordentliche Leistung. Die Rückmeldungen der Jägerschaft sind rundum sehr positiv. (Beifall Marie-Sophie Künkel (CDU)) Liebe Kollegen, der erste Punkt unseres Antrags bringt auf den Punkt: Die Jagd ist gelebtes Kulturgut. Sie ist verwurzelt in unserer Gesellschaft und leistet einen zichtbaren Beitrag zu Umwelt-, Natur- und Artenschutz. Unsere Jägerinnen und Jäger stehen nicht am Rand, sie hen im Zentrum dieser Aufgabe. Mit großem Fachwissen, mit hoher Verantwortung und mit einem klaren Verständnis von Waidgerechtigkeit sorgen sie dafür, dass Hege Nutzung im Einklang bleiben. Genau deshalb haben Freiheit und Eigenverantwortung gestärkt und Vertrauen die Jägerschaft gesetzt. Wir erkennen an, dass ihre dung, ihr Können und ihr Engagement die Grundlagen ein funktionierendes Jagdwesen sind. Der zweite Punkt unseres Antrags wird ganz konkret: Ausweitung der Jagdzeiten. Meine Damen und das ist eben kein Selbstzweck, das ist gelebte Praxisnähe. Gerade bei Raubwild und invasiven Arten brauchen flexible und wirksame Instrumente. Die ganzjährige gung von Fuchs und Waschbär, selbstverständlich Wahrung des Elterntierschutzes, sowie die konsequente Regulierung invasiver Arten wie Nutria oder Marderhund mitsind notwendig, um unsere heimischen Ökosysteme zu werden schützen. An dieser Stelle will ich hervorheben, dass waidAngerechte Jagd aktiver Naturschutz ist. die Ent- (Beifall CDU und SPD) dem Ein wichtiger Punkt ist die Modernisierung der Fallenjagd. Die Nutzung elektronischer Fallenmelder und der Wegfall starrer Kontrollpflichten sind Ausdruck eines modernen Jagdrechts, das technische Entwicklungen aufgreift. Das entlastet die Jägerschaft im Revieralltag und stellt gleichzeitig sicher, dass der Tierschutz auf hohem Niveau gemoder- währleistet bleibt. Das ist keine Lockerung, das ist Fortschritt mit Verantwortung. Auch der vierte Punkt belegt: Wir stärken das Vertrauen aufgeru- in die Jägerschaft, auch beim Jagdscheinwesen. Durch schlankere, einheitlichere Verfahren schaffen wir mehr Praxisnähe, ohne die hohen Ausbildungsstandards zu gefährden. Der fünfte Punkt widmet sich der Jagdabgabe – ein Thema von großer Bedeutung. Mit der Vereinfachung und Entbürokratisierung der Förderrichtlinie sorgen wir dafür, dass Mittel dort ankommen, wo sie gebraucht werden, nämlich Leyh, im Revier. Das stärkt die Handlungsfähigkeit unserer Jägerinnen und Jäger und sorgt für einen effizienten Mitteleinsatz ganz im Sinne einer verantwortungsvollen Politik. Unser bisheriger Weg steht für eine moderne und zukunftsDa- orientierte Jagdpolitik. Die bisherigen Entwicklungen auf die europäischer und bundesdeutscher Ebene, etwa hin zu eider nem aktiven Wolfsmanagement, bestätigen diesen unseren ihr Kurs. Wir sagen klar: Hessen handelt. Wir richten auch die kommende Novelle des Jagdgesetzes daran aus – praPraxisnah, rechtssicher und zukunftsfest. JägerinMeine Damen und Herren, der siebte Punkt ist mir besonders wichtig. Die Jägerschaft hat in den vergangenen eineinhalb Jahren Außergewöhnliches bei der Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest geleistet. Im Revier, oft Ingehrenamtlich, oft unter schwierigen Bedingungen, haben ist Jägerinnen und Jäger entscheidend dazu beigetragen, die aus Ausbreitung einzudämmen. Ohne ihren Einsatz wäre das nicht möglich gewesen. Deswegen von dieser Stelle mein tief empfundener Dank. es (Beifall CDU und vereinzelt SPD) tief unverDas zeigt, dass unsere Jägerschaft Hüter der Natur, verlässlich engagiert und verantwortungsbewusst ist. steMeine Damen und Herren, dieser Entschließungsantrag bringt all dies auf den Punkt: Anerkennung, Vertrauen und und konkrete Verbesserungen. Er zeigt, dass wir die Jägerschaft wir als Partner begreifen – als Partner im Natur- und Umweltin schutz, als Partner für den ländlichen Raum und als Partner Ausbil- für kommende Generationen. Da braucht es dann auch für einfach keinen Antrag der AfD. Punkt. – Herzlichen Dank. (Beifall CDU und SPD) die Herren,
