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Kerstin Geis

SPD 30.04.2026 Sitzungen 21/66

Schließlich sollten wir über den Ton in dieser Debatte chen. Begriffe wie „Kürzungsorgie“ mögen Aufmerksamkeit erzeugen und gehören zu den üblichen, etwas genen Vokabeln der Opposition. (Lautes Lachen Sascha Meier (BÜNDNIS GRÜNEN)) Sie tragen aber wenig dazu bei, (Sascha Meier (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): hättet ihr denn getan?) die tatsächlichen Herausforderungen differenziert zu trachten. (Fortgesetztes lautes Lachen Sascha Meier NIS 90/DIE GRÜNEN)) – Ist Ihnen noch zu helfen? (Heiterkeit – Mathias Wagner (Taunus) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Das fragen wir uns bei auch! – Zuruf Sascha Meier (BÜNDNIS GRÜNEN) – Weitere Zurufe – Glockenzeichen) – Einfach einen Moment zuhören. – Sie tragen aber dazu bei, die tatsächlichen Herausforderungen differenziert zu betrachten und eine sachliche Debatte über die Lösungen zu führen. Besonders absurd ist bei diesen nig zielführenden Anwürfen, dass sie von ehemaligen gierungsfraktionen stammen, die mit dem Wechsel in Opposition offenbar einer kollektiven Amnesie anheimgefallen sind. (Zuruf Christoph Sippel (BÜNDNIS 90/DIE NEN)) Wenn Sie, meine Damen und Herren von den GRÜNEN, Bil- in Ihrer Regierungszeit den hessischen Beamtinnen und für Beamten verfassungswidrige Nullrunden zugemutet haben, Projekt- (Zuruf Felix Martin (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)) Praxisdann haben Sie das als unausweichliche Notwendigkeit dargestellt, als fiskalische Verantwortlichkeit. Wer (Zuruf BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Was?) die Darüber lässt sich trefflich streiten. Ganztag Inte- (Vanessa Gronemann (BÜNDNIS 90/DIE GRÜSchulen NEN): Sie sollten sich noch einmal informieren! – sehr Weitere Zurufe BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Glofesten ckenzeichen) bedeutet Aber wenn Sie bei der Integration eines Schulfaches mit diesen Begriffen und Bildern operieren, kommen Ihnen langsam die angemessenen Maßstäbe abhanden. (Christoph Sippel (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Verschiebung der Erhöhung der Beamtenbesoldung!) Es sind doch Ihre Fehlentscheidungen der Vergangenheit, die uns heute noch Geld kosten, die wir heute korrigieren müssen und die ihren Teil zum derzeitigen Konsolidierungsbedarf eindeutig beitragen. (Beifall SPD und vereinzelt CDU – Mathias Wagner (Taunus) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Den Schmarrn glauben Sie doch selbst nicht!) – Doch, den glaube ich. (Lachen Sascha Meier (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)) spreMeine Damen und Herren, bei der Frage, wie und wo wir überzodigitale Bildung in unseren Schulen integrieren, helfen weder Politspielchen, noch hilft Verbalradikalismus, sondern es helfen schlicht klare Zielvorstellungen und nüchterne 90/DIE Analyse entlang wissenschaftlicher Fakten. (Zuruf Freie Demokraten: Ist das jetzt die Regierungssprache? – Weitere Zurufe – Glockenzeichen) Was Wir haben zu klären, wie es gelingen kann, digitale Bildung so zu gestalten, dass sie nicht punktuell bleibt, sondern wirklich alle Schülerinnen und Schüler erreicht und befest in den Schulalltag und in den Unterricht eingebunden ist. (BÜNDUnsere Antwort darauf ist klar. Wir erkennen digitale Bildung als Querschnittsaufgabe an, und wir wollen zusätzlich das Fach „Digitale Welt“ so verorten, dass es sowohl fest integriert ist als auch den Schulen eigene Spielräume gibt. Ihnen 90/DIE Hierfür ist der Ganztag nicht nur eine Möglichkeit, sondern die bei Weitem geeignetste. Selbstverständlich wird die Landesregierung diesen Prozess begleiten und unterstütwenig zen: mit passgenauen Fortbildungsangeboten, mit bewährten Unterrichtsmaterialien und technischer Ausstattung, besten mit den Ressourcen, die speziell für den Ganztag zur weVerfügung stehen, und vor allem mit wissenschaftlicher ReBegleitung und Evaluation. die Für uns gilt: Entscheidend ist, dass digitale Bildung nicht ein Pilotprojekt für wenige ist, sondern tatsächlich bei allen ankommt. Genau dafür sorgen wir. – Vielen Dank. GRÜ- (Beifall SPD und CDU)

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