Felix Martin
Die Förderung der Sprache ist ein elementarer Bestandteil der frühkindlichen Bildung. Darin sind wir uns alle einig. Die FDP möchte nun das Landesprogramm „Sprach-Kitas“ auf alle Kindertagesstätten in Hessen ausrollen. vorliegende Gesetzentwurf unterliegt jedoch einem fehler: Sprachförderung zieht nämlich nicht erst dann die Kindertagesstätten ein, wenn das Landesprogramm „Sprach-Kitas“ vor Ort genutzt wird, sondern Sprachförderung wird jeden einzelnen Tag in jeder einzelnen von den engagierten Fachkräften betrieben – und dafür ich ihnen sehr dankbar. Der Vorschlag der FDP bringt vor allem viel zusätzliche Bürokratie und unnötige Hürden mit sich. So heißt es Gesetzentwurf etwa, dass der Sprachfortschritt regelmäßig dokumentiert und evaluiert werden müsse, und die rinnen und Erzieher bräuchten zusätzlich zu ihrer reichen Ausbildung noch eine extra Fortbildung. Ich traue den Fachkräften in unseren Kitas mehr zu. herinnen und Erzieher sind hervorragend ausgebildet betreiben Sprachförderung seit Jahrzehnten. Die Fachkräfte in den Kitas brauchen keine zusätzlichen Anforderungen oder Dokumentationspflichten, sondern was wir brauchen, das sind ausreichend Fachkräfte und überschaubare pengrößen, damit pädagogische Arbeit ordentlich den kann. Das Landesprogramm „Sprach-Kitas“ war auch nie ein Modell für jede einzelne Einrichtung gedacht, es soll gezielt dort unterstützen, wo der Förderbedarf Kinder besonders hoch ist. Die Meinung der Kommunen war in der Expertenanhörung eindeutig: Das Gesetz der FDP fördert nicht bedarfsgerecht. Und das stimmt: Die FDP will, das jede Kita Sprach-Kita wird und jede Kita gleich viel Geld egal ob die Kita sehr groß ist oder sehr klein, egal dort besonders viele Kinder mit Sprachdefiziten gibt besonders wenige. Die Herausforderungen in Offenbach sind aber nun mal andere als bei mir im Werra-MeißnerKreis. Wir GRÜNE haben mit unserem Kita-Fachkräftegesetz die dauerhafte Sicherstellung der bislang vorhandenen Sprach-Kitas gefordert. Und wir haben ergänzend schlagen, ein Sozialraumbudget einzuführen, damit mit besonderen Herausforderungen gezielt unterstützt den können. Dabei machen wir den Kitas keine unnötigen Vorgaben, sondern geben ihnen zusätzliches Geld, damit sie vor entscheiden können, was benötigt wird. Das kann ches Personal für die Sprachförderung sein, Sozialarbeit oder aber sinnvolle Anschaffungen, um auf besondere ausforderungen reagieren zu können. Das ist der Weg; denn die Fachkräfte vor Ort wissen viel besser wir hier im Landtag, was jedes einzelne Kind benötigt. 12 Wir GRÜNE haben außerdem Vorschläge gemacht, wie Drucks. die Erzieherausbildung attraktiver werden kann und wie gegebe- wir mehr Fachkräfte für diesen wichtigen Beruf gewinnen können. Wir haben Vorschläge gemacht, wie man die Qualität in den Kitas verbessern und wie wir Kommunen und Kita-Träger finanziell stärken können. Das ist ein Fahrplan für mehr Fachkräfte in den Einrichtungen. Und mehr Fachkräfte machen auch automatisch mehr Sprachförderung, ganz ohne gesetzliche Vorschriften, ganz ohne neue Dokumentationspflichten, sondern einfach, weil die Erzieherinnen und Erzieher wissen, was sie tun. Der Denkin (zurück zum Text auf Seite 4707) Kita bin im ErzieheumfangErzieund Grupstattfinals sondern der eine erhält, ob es oder vorgeKitas werOrt zusätzliHerrichtige als Anlage 6 (zu Tagesordnungspunkt 12) Nach § 109 Absatz 2 GOHLT zu Punkt 12 der Tagesordnung, Drucks. 21/3429 zu Drucks. 21/3113 zu Drucks. 21/2391, zu Protokoll gegebene Stellungnahme
