Astrid Wallmann
Meine sehr geehrten Damen und Herren, ich darf für den dritten Wahlgang noch einmal um Ihre Aufmerksamkeit bitten und würde nun das Wahlergebnis verlesen. Zahl der anwesenden und stimmberechtigten Abgeordneten: 115. Das gilt ebenso für die Zahl der ausgegebenen Stimmzettel, für die Zahl der abgegebenen Stimmzettel und für die Zahl der gültigen Stimmzettel. Damit beträgt die Zahl der ungültigen Stimmzettel 0. Auf den Vorschlag Karsten Bletzer entfielen Jastimmen: 26, Neinstimmen: 88, Stimmenthaltungen: 1. Ich stelle damit fest, dass die erforderliche Mehrheit auf den Kandidaten nicht entfallen ist. Meine sehr geehrten Damen und Herren, wir sind damit am Ende der Tagesordnung angekommen. Mir bleibt nur noch, Ihnen eine schöne Woche vor den Osterferien zu wünschen, aber vor allem auch eine schöne und erholsame Osterferienzeit. Ich freue mich, Sie dann spätestens nach den Osterferien wiederzusehen. Die Sitzung ist geschlossen. Alles Gute und einen guten Nachhauseweg. (Beifall – Schluss: 21:01 Uhr) Anlage 1 (zu Tagesordnungspunkt 12) Nach § 109 Absatz 2 GOHLT zu Punkt der Tagesordnung, Drucks. 21/3429 zu 21/3113 zu Drucks. 21/2391, zu Protokoll ne Stellungnahme Yanki Pürsün (Freie Demokraten): Sprache ist der Schlüssel zu allem – zu Bildung, zu be, zu Integration und zu einem selbstbestimmten Und genau deshalb können wir es uns nicht leisten, immer mehr Kinder ohne ausreichende Deutschkenntnisse in die Schule starten. Die Zahlen sind eindeutig: Der teil der Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen hat in den letzten Jahren fast verdoppelt. Das ist kein problem. Das ist ein zentrales Bildungsproblem Landes. Genau deshalb haben wir als Freie Demokraten Gesetzentwurf vorgelegt – einen Entwurf, der nicht Symptomen herumdoktert, sondern das Problem strukturell angeht, mit klaren Standards, mit verbindlicher Förderung und mit einem klaren Fokus auf Qualität. Wenn man sich die Anhörung anschaut, dann zeigt sich nes ganz deutlich: Unser Ansatz wird von der Praxis gen. Das katholische Kommissariat, Fröbel, die Liga Wohlfahrtspflege, das evangelische Büro, sie alle gen, dass alltagsintegrierte Sprachförderung der Weg ist. Sprachförderung funktioniert nicht in isolierten Förderstunden. Sie funktioniert im Alltag der Kitas, im meinsamen Spielen, im Sprechen, im Miteinander. darauf setzt unser Gesetzentwurf. Auch darüber hinaus ist die Richtung klar: Es gab der Anhörung keine grundsätzliche Ablehnung Entwurfs. Die Kritik, die geäußert wurde, richtet sich gegen das Ziel, sondern gegen die Rahmenbedingungen: Der Hessische Städte- und Gemeindebund fordert verlässliche Finanzierung. Die Liga der Wohlfahrtspflege kritisiert befristete Programme und zu viel Bürokratie. GEW weist auf den Fachkräftemangel hin. All das sind Punkte, die wir ernst nehmen müssen. sie sprechen nicht gegen unseren Ansatz. Im Gegenteil, zeigen, wie groß der Handlungsbedarf ist. Denn genau se Probleme bestehen heute bereits: Zu viele Programme sind befristet. Zu viele Strukturen sind unklar. Zu viel geht in Bürokratie verloren, die eigentlich in die pädagogische Arbeit fließen müsste. Deshalb sagen wir als Freie Demokraten ganz klar: brauchen Verlässlichkeit statt Projektlogik. Wir brauchen Qualität statt zusätzlicher Bürokratie. Und wir brauchen eine klare Steuerung, die den Kitas wirklich hilft. Unser Gesetzentwurf setzt genau hier an: Er schafft bindliche Standards. Er sorgt für systematische Sprachförderung. Und er stellt sicher, dass jedes Kind die hat, mit ausreichenden Sprachkenntnissen in die Schule starten. Dabei geht es uns nicht um Ideologie. Es geht uns Wirksamkeit. Wir orientieren uns an wissenschaftlichen Erkenntnissen zur frühkindlichen Bildung. Wir setzen alltagsintegrierte Förderung. Wir beziehen Eltern mit Und wir legen Wert auf Evaluation, damit wir auch was funktioniert und was nicht. Wir wollen keine 12 gulierung. Denn gute pädagogische Arbeit entsteht nicht Drucks. durch immer neue Vorgaben, sondern durch gute Rahmengegebe- bedingungen. Sprachförderung ist keine Nebensache. Sie entscheidet über Bildungswege, über Chancen und über gesellschaftliche Teilhabe. Wer hier nicht handelt, nimmt in Kauf, dass sich Ungleichheiten weiter verfestigen. TeilhaWir hätten mit unserem Gesetzentwurf die Chance gehabt, Leben. genau hier anzusetzen: mit einer echten Reform, mit kladass ren Strukturen und mit einem Fokus auf Qualität. Diese Chance wurde nicht genutzt. Aber wir bleiben dabei: Wer Anes ernst meint mit Chancengerechtigkeit, der muss früh sich ansetzen. Und genau das ist der Weg, den wir als Freie RandDemokraten gehen. unseres diesen (zurück zum Text auf Seite 4707) an eigetrader bestätirichtige geGenau in unseres nicht eine Die Aber sie dieZeit Wir verChance zu um auf ein. wissen, Überre-Anlage 2 (zu Tagesordnungspunkt 12) Nach § 109 Absatz 2 GOHLT zu Punkt 12 der Tagesordnung, Drucks. 21/3429 zu Drucks. 21/3113 zu Drucks. 21/2391, zu Protokoll gegebene Stellungnahme
