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Astrid Wallmann

19.03.2026 Sitzungen 21/63

Vielen Dank. – In Vertretung der Ministerin für Familie, UnterSenioren, Sport – – In ei- (Dr. Daniela Sommer (Waldeck-Frankenberg) (SPD) uns. begibt sich zum Rednerpult.) wir es in – Entschuldigung. Selbstverständlich. – Als Nächste hat Frau Abgeordnete Dr. Daniela Sommer für die SPD-Fraktion das Wort. dass ein Dr. Daniela Sommer (Waldeck-Frankenberg) (SPD): durchSehr geehrte Frau Präsidentin, meine Damen und Herren! Wenn wir heute über die Prävention von Krebs sprechen, gezeigt, dann sprechen wir über Verantwortung gegenüber unseren AnKindern und Jugendlichen, gegenüber ihren Familien und der gesamten Gesellschaft. Eine der wirksamsten MaßnahWiebke men, die wir in der Hand haben, ist die Impfung gegen HPV. Diese ist wissenschaftlich fundiert und eine wirksame Maßnahme. Die STIKO empfiehlt diese Impfung im Alter von neun bis 14 Jahren, und zwar für Mädchen und Landes für Jungen. Dies folgt der wissenschaftlichen Erkenntnis, Koalidass eine frühe Impfung einen wirksamen Schutz vor späeher teren HPV-bedingten Erkrankungen bietet. Gerade deswegen ist es so wichtig, dass wir Rahmenbeist. Es ist dingungen schaffen, damit wir möglichst viele junge Mennicht schen erreichen und ihnen diesen Schutz bieten. Hessen nimmt dabei schon lange eine Vorreiterrolle ein. Hessen hat unter dem ehemaligen Minister Stefan Grüttner eine auf solide Basis für Aufklärung und Prävention geschaffen. einen Ein zentraler Baustein ist die Integrierte Landesimpfstratekümgie. Dort setzt man sich für höhere Impfquoten ein. Das und setzt auf Vernetzung, Aufklärung und konkrete Maßnahdann men, und zwar auf Impfbuchkontrollen, Fortbildungen und bin öffentliche Kampagnen. Sensibilisierung durch Informationskampagnen und niedrigschwellige Angebote wie die Wanderausstellung „HPV hat viele Gesichter“ sind der DiaLandesregierung schon immer wichtig gewesen. Solche Es Projekte machen sichtbar, worum es geht: um Prävention, gefunAufklärung und konkrete Lebensrealitäten. Ent- (Beifall SPD und CDU) Antrags Meine Damen und Herren, Prävention funktioniert dann am besten, wenn sie in bestehende Strukturen eingebunden ist. Genau das ist in Hessen der Fall. Impfberatungen und Impfungen erfolgen zuverlässig bei Kinderärztinnen und Kinderärzten, bei Gynäkologinnen und Gynäkologen im Rahmen der Regelversorgung. (Wiebke Knell (Freie Demokraten): Eben nicht!) Ein weiterer Schritt ist die Stärkung der J1. Das haben wir schon gehört. Alle werden darauf aufmerksam gemacht. In einer der vergangenen Sitzungen haben wir das Einladewesen geändert. Die Beratung zur HPV-Impfung ist dort nun eiein fester Bestandteil. Das ist wichtig; denn so erreichen den wir alle Familien und alle Jugendlichen. Fälle den (Beifall SPD und CDU) Innovative Projekte wurden schon 2015 in Hessen erprobt, nämlich ein Pilotprojekt zur freiwilligen HPV-Impfung an Schulen. Gemeinsam mit dem Robert Koch-Institut hat das Land Hessen schon frühzeitig einen wichtigen Beitrag zur Bewertung solcher Schulimpfprojekte geleistet. Natürlich wäre es auch sinnvoll, das nicht nur in Hessen auszurollen, sondern tatsächlich bundesweit. Dieses Engagement zeigt, Hessen ist bereit, neue Wege zu gehen und das auch umzusetzen, um Impfangebote noch besser zu den Jugendlichen zu bringen. Dabei bleibt eines klar: Impfentscheidungen sind trotzdem in erster Linie Familiensache. Deswegen ist die Einbindung der Eltern ein zentraler Bestandteil der Aufklärung. Wir haben die ElternNewsletter und die Familien-App. Frau Knell hat schon darauf hingewiesen. Damit erreicht man tatsächlich nicht jeden. Trotzdem ist es wichtig, so niedrigschwellig wie möglich anzusetzen, und zwar sachlich, verständlich und geschlechtersensibel. Wir sollten gemeinsam daran weiterarbeiten, dass all das, was wir schon haben, weiterentwickelt wird, dass wir da nicht stehen bleiben. Ich glaube, da sind wir uns alle einig. Wir brauchen moderne Instrumente, um Maßnahmen passgenau weiterzuentwickeln. Liebe Kolleginnen und Kollegen, all das zeigt, Hessen verfügt bereits über viele Instrumente, eine starke Aufklärungsstruktur, engagierte Ärztinnen und Ärzte, Modellprojekte, die wir nutzen können, bei denen wir auch die Expertise nutzen können, und eine evidenzbasierte Landesimpfstrategie. Deswegen sollten wir nichts Neues schaffen, sondern darauf zurückgreifen und das wieder nach vorn stellen. Das ist verantwortungsvolle Gesundheitspolitik. Das ist Vorsorge im besten Sinne, und zwar präventiv und wissenschaftsbasiert. – Herzlichen Dank. (Beifall SPD und CDU)

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