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Sebastian Sack

SPD 19.03.2026 Sitzungen 21/63

Nein, ich bin gerade so schön im Fluss. (Christoph Sippel (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Schade!) Ich ganz persönlich erwarte auch – wir haben schon oft über Respekt geredet – Respekt für diese Haltung und auch für die christlich-religiöse Haltung und Tradition dieser Regelung – ganz gleich, ob man sie teilt oder nicht; darüber können wir diskutieren. Auch wenn die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit heute weniger trennscharf sein mögen als früher und wir dieser veränderten Lebensrealität natürlich auch als Koalition Rechnung tragen wollen und werden, so werden wir auf keinen Fall den verfassungsrechtlichen Schutz, Artikel 140 Grundgesetz, der Sonnund Feiertagsruhe infrage stellen. (Moritz Promny (Freie Demokraten): Das ist ja eigentlich die Weimarer Reichsverfassung! – Christoph Sippel (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wie ist das bei Sportveranstaltungen?) – Kollege Sippel, wir sind nicht im Stadion, sondern im Plenum. Fußball können wir nachher besprechen. – Wir werden das an die veränderten Lebensrealitäten anpassen. Wir betrachten das Gesetz dann als Ganzes und machen nicht so ein Klein-Klein mit punktuellen Änderungen. Kurzum: Wir reden über einen vernünftigen, zeitgemäßen und respektvollen Aufschlag zur Änderung eines Gesetzes und werden Ihre punktuellen Änderungen heute, obwohl Sie alle so gerne tanzen, ablehnen. – Vielen Dank. (Beifall SPD und vereinzelt CDU)

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