Astrid Wallmann
Meine sehr geehrten Damen und Herren, ich bitte um Ihre Aufmerksamkeit. Ich setze die unterbrochene Sitzung fort. Ich habe soeben das Ergebnis der Wahl erhalten und darf Ihnen nun die Niederschrift verlesen. Zahl der anwesenden und stimmberechtigten Abgeordneten: 123. Zahl der ausgegebenen Stimmzettel: 123. Zahl der abgegebenen Stimmzettel: 123. Ebenso die Zahl der gültigen Stimmzettel. Damit Zahl der ungültigen Stimmzettel: 0. Auf den Vorschlag Dimitri Schulz entfielen Jastimmen: 25, Neinstimmen: 92, Stimmenthaltungen: 2. Ich stelle fest, auf den Vorschlag Dimitri Schulz ist die erforderliche Mehrheit bei der Wahl zum Vizepräsidenten des Hessischen Landtages nicht entfallen. (Präsidentin Astrid Wallmann erhält einen Hinweis von einem Wahlhelfer.) – Bitte entschuldigen Sie. Ich muss das korrigieren. Ich möchte niemandem zu nahetreten, aber das war für mich nicht lesbar. – Es sind 29 Jastimmen gewesen. (Zurufe: Ah!) Ich wiederhole es: Neinstimmen: 92, Stimmenthaltungen: 2. Das Ergebnis bleibt gleich. Meine sehr geehrten Damen und Herren, ich habe Ihnen bereits mitgeteilt, die AfD-Fraktion beantragt einen zweiten Wahlgang. Ich richte die Frage an Sie, ob es einen anderen Bewerber geben soll. – Das ist nicht der Fall. Damit rufe ich den zweiten Wahlgang auf. Vorgeschlagen ist erneut Dimitri Schulz. Es wird erneut geheim gewählt. Es gelten die bisher erteilten Hinweise. Der Wahlgang ist eröffnet. (Wahlhandlung) Meine sehr geehrten Damen und Herren, ich darf fragen: Hatten alle Abgeordneten die Möglichkeit, ihre Stimme abzugeben? – Das scheint mir der Fall zu sein. Dann schließe ich den Wahlgang, und wir beginnen mit der Auszählung. (Unterbrechung: 20:54 bis 20:59 Uhr)
