Prof. Dr. Roman Poseck
Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine sehr verehrten Damen und Herren! Feuerwehrkameradinnen und -kameraden sind Heldinnen und Helden des Alltags. (Beifall CDU und SPD) Sie sind unverzichtbar für unsere Sicherheit. Hessen hat eine über alle Maßen vielfältige und leistungsstarke Feuerwehrlandschaft. Ich will mich deshalb auch am Anfang bei allen bedanken, die im Einsatz für unsere Feuerwehren sind, auf die rund um die Uhr Verlass ist. Lieber Herr Präsident unseres Landesfeuerwehrverbands, lieber Herr Fischer, bitte geben Sie diesen Dank auch an die Feuerwehrkameradinnen und -kameraden weiter. (Allgemeiner Beifall) Meine Gedanken sind natürlich heute auch ganz besonders bei dem Großeinsatz in Darmstadt-Wixhausen. Dort zeigt sich wieder, wie hervorragend unsere freiwilligen Feuerwehren, die Berufsfeuerwehren, aber auch die Werkfeuerwehren zusammenarbeiten. Gemeinsam ist es jedenfalls gelungen, dass es nicht zu Personenschäden gekommen ist, auch wenn die Sachschäden immens sind. Ich werde nach dem übernächsten Tagesordnungspunkt, der auch noch einmal das Innenressort betrifft, mit Einverständnis des Hauses nach Darmstadt reisen und möchte gerne auch den Dank des Hohen Hauses an die Einsatzkräfte vor Ort weitergeben. (Allgemeiner Beifall) Unsere Feuerwehren sind auch Ankerpunkte in der Gesellschaft. Bei 2.400 freiwilligen Feuerwehren haben wir in fast jedem Ortsteil in Hessen eine Feuerwehr, die auch Anlaufstellen für Menschen sind, die für gesellschaftlichen Zusammenhalt stehen. Ich will an dieser Stelle ausdrücklich die Leistungen der Kinder- und Jugendfeuerwehren hervorheben. Dort wird wichtige Arbeit geleistet, dort werden wichtige Werte an junge Menschen weitergegeben, und dort werden die Einsatzabteilungen der Zukunft gesichert. Es ist ein großes Glück, dass wir gerade bei den Kinder- und Jugendfeuerwehren steigende Mitgliederzahlen haben, und das ist vor allen Dingen auf großartige Betreuungsarbeit der Feuerwehren und die Attraktivität unserer Feuerwehren zurückzuführen. (Allgemeiner Beifall) Sehr geehrter Herr Sippel, als ich die Überschrift des trags von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gelesen habe, die Landesregierung die Feuerwehren im Stich lassen de, war ich doch etwas irritiert. Ich habe mich in welchem Bundesland Sie eigentlich leben; denn Landesregierung steht vorbildhaft an der Seite der wehren. (Beifall CDU und SPD) Ich glaube, Sie sind da in der Begrifflichkeit aufgrund Kommunalwahlkampfes ein wenig durcheinandergeraten. (Zuruf Christoph Sippel (BÜNDNIS 90/DIE NEN)) Ich will deutlich machen: Aus meiner Sicht sind die erwehren nicht für den Wahlkampf geeignet, sondern sollten deutlich machen, dass wir gemeinsam hinter Feuerwehren stehen. (Beifall CDU und SPD) Diese Landesregierung unternimmt sehr viel, um Feuerwehren vor Ort zu stärken. Wir haben bereits ges darüber gehört. Wir erweitern im Moment die dungskapazitäten der Feuerwehrschule in Kassel und Marburg-Cappel, um eine noch bessere Ausbildung für Feuerwehren zu gewährleisten. Wir haben die Farbe Einsatzkleidung freigegeben, wir haben die Altersgrenze angehoben, wir haben Bürokratieabbau betrieben, wir ben Vereinbarungen mit dem Technischen Prüfdienst mehr Pragmatismus vor Ort getroffen, wir haben ein terwehrfeuerwehrhaus eingeführt, das für die Kommunen eine deutliche Entlastung bei Planungsprozessen bedeutet. Das sind effektivere Möglichkeiten und kostengünstigere Möglichkeiten für den Bau von neuen Feuerwehrhäusern. Mein Eindruck ist – lieber Herr Sippel, wir sind ja auch gemeinsam vor Ort –, dass gerade diese Maßnahmen den Kommunen und bei den Feuerwehrkameraden men. (Beifall CDU und SPD)
