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Sebastian Sack

SPD 05.02.2026 Sitzungen 21/60

Ihr Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Kolleginnen Modellund Kollegen! Wen rufen Sie, wenn es brennt – ob Mülleispricht mer oder Mehrfamilienhaus oder Fabrik? Wenn rufen Sie ofbei einem Verkehrsunfall, oder wenn giftige Substanzen austreten? Wer rettet Menschen bei einem Bahnunfall? Wer Ende ist bei schweren Unwetterereignissen oder Waldbränden zur Stelle? Das ist für uns alle irgendwie selbstverständlich: unsere freiwilligen Feuerwehren. ange- (Beifall SPD, CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) auch Das mag wie eine rhetorische Frage klingen, ist es aber nicht. Es soll verdeutlichen, wie besonders dieses Engagement ist. Es ist ehrenamtlich. Es ist rund um die Uhr. Es ist absolut verlässlich, weil all diese Menschen binnen zehn Eignung Minuten aus jeder Situation heraus voll ausgerüstet am Einsatzort sind: 70.000 Menschen in ganz Hessen in über Feu2.400 Feuerwehren. Vielen Dank dafür. bei (Beifall SPD, CDU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Eignung und Freie Demokraten) Meine Damen und Herren, es ist allein deshalb keine rheArbeitstorische Frage, weil Sie schon an der Unterschiedlichkeit organider Einsatzarten erkennen können, wie viel Expertise jede und jeder Einzelne von ihnen mitbringen muss, von BrandAnbekämpfung über Technik und Chemie, Einsatz, Taktik es und Führung. Wenn wir alle Stunden an Lehrgängen und saAusbildung zusammenrechnen, dann sprechen wir davon, klare dass all die Menschen im Grunde einen zweiten Beruf erlernt haben, ehrenamtlich, um für uns alle da zu sein. Ich persönlich bin froh und dankbar, Teil dieser Gemeinbeschaft zu sein. Denn jedem Menschen, ganz gleich, woher messie oder er kommt, jederzeit zu helfen, egal in welchem Einsatz, füreinander da zu sein, dieses Engagement, diese 90/DIE Kameradschaft sind etwas ganz Besonderes. (Beifall SPD, CDU, vereinzelt BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Freie Demokraten) veraltedie Meine Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, ich bin ebenso froh, Teil einer Fraktion, einer Koalitiweit on, einer Landesregierung in Hessen zu sein, die nicht nur sehr genau weiß, was all diese Menschen für die GesellHerren, schaft tun, was all die Kommunen leisten, um sie einsatzha- fähig auszustatten, sondern die eben auch die Kommunen wo und die Feuerwehren auf allen Ebenen dabei unterstützt. Wir sind stolz auf diese Einsatzkräfte. Wir sprechen ihnen werden unseren tief empfundenen Dank, unsere Anerkennung aus. Es ist unersetzlich, es bereichert Hessen in jeder Hinsicht, dass es euch gibt. (Beifall SPD und CDU) Lieber Norbert Fischer, lieber Jason Freeman, nehmen Sie den Dank mit, er kommt von Herzen. Dieser Dank, so war es bisher, eint dieses Haus, Gott sei Dank, auch. Wir als Koalition bleiben bei diesem Dank nicht stehen. Er drückt sich bei uns in guter, in engagierter Arbeit für diese Feuerwehren, aber auch die unersetzlichen Berufsund Werkfeuerwehren aus. So haben wir von Anfang an in unserer gemeinsamen Regierung Prioritäten geschaffen. Wir waren von Anfang an auf allen Ebenen unterwegs. Wir waren als Fraktion unterwegs, wir waren gemeinsam mit unserem Innenminister Prof. Dr. Roman Poseck und mit Staatssekretär Rößler unterwegs. Wir waren auf allen Ebenen im Gespräch und haben in den letzten zwei Jahren ein echtes Mehr an Unterstützung für Kommunen und für Feuerwehren geschaffen. Daran kann man uns durchaus messen, meine Damen und Herren. (Beifall SPD und CDU) Mit dem Musterfeuerwehrhaus schaffen wir schon jetzt eine Erleichterung und einen Ansporn. Beim Bau, mit der Freigabe der Farbe der Einsatzkleidung, der Anhebung der Altersgrenze folgen wir klar dem expliziten Wunsch der Feuerwehrleute. Mit der Vernetzung von Feuerwehr und Schule schaffen wir schon früh ein Verständnis für Brandschutz, ehrenamtliches Engagement, und wir stärken die so wichtige Nachwuchsarbeit. Mit den Respekt-Initiativen gegen Vorurteile und Gewalt gegen Einsatzkräfte machen wir die Leute sicher, die uns sicher machen. Mit der Brandschutzgarantiesumme steht Hessen schon seit Jahren in vorderster Reihe, was die Förderung anbelangt. Wir bleiben trotz der wirklich unfassbar herausfordernden wirtschaftlichen Zeiten auf sehr hohem Niveau. Es ist in der Summe der Unterstützung trotz der diesmal geringen Kürzungen immer noch ein echtes Mehr im Jahr 2026. Wenn Sie sich das Ganze – Sie haben eben schon herumgerechnet, Herr Kollege Promny – an Förderung und Maßnahmen mit der Feuerschutzsteuer gemeinsam anschauen, dann sehen Sie sehr wohl, dass sich in Summe für unsere Feuerwehren auch im Jahr 2026 gar nichts ändern wird. Das Angebot der Landesfeuerwehrschule, auch im ELearning, werden wir weiter ausbauen. Das JFAZ und die HLFS werden baulich erweitert, die Anerkennungskultur und die Prämie werden fortgeführt, und die Brandschutzerziehung wird weiter ausgebaut. (Beifall SPD und CDU) Auch und besonders unsere Städte, Gemeinden und Landkreise können sich darauf verlassen, dass wir auch 2026 auf sehr hohem Niveau fördern und unsere Kommunen unterstützen. Lieber Kollege von den GRÜNEN, wenn ich dann lese, die Landesregierung lasse die Feuerwehren im Stich, da wäre ich vorsichtig; denn letztlich war es ein grüner Sozialminister, der bei der Impfpriorisierung die Feuerwehren vergessen hat. Da könnte man eher von Im-Stich-Lassen sprechen, aber diese Landesregierung tut es garantiert nicht. (Zuruf BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Diese Koalition weiß sehr genau, was Feuerwehren und was alle Organisationen des Brandschutzes für uns alle leisten. Wir wissen das, und wir sind dankbar, dass wir uns jederzeit auf diese Menschen verlassen können. Deshalb ist vollkommen klar, die Feuerwehren können sich ebenso jederzeit auf diese christlich-soziale Koalition verlassen. Wir sind ebenso für euch da. – Vielen Dank. (Beifall SPD und CDU)

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