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Frank Lortz

05.02.2026 Sitzungen 21/60

Vielen Dank, Herr Kollege Schwaier. – Das Wort hat der Abgeordnete Max Ziegler, SPD-Fraktion. Maximilian Ziegler (Vogelsberg) (SPD): Sehr geehrter Herr Präsident, meine Damen und Herren! Das hessische Landesticket gehört für viele Landesbeschäftigte heute ganz selbstverständlich zum Arbeitsalltag. Für die einen ist es der unkomplizierte Weg zur Arbeit, für andere ein Stück Verlässlichkeit im Alltag und für das Land Hessen ein modernes Instrument der Personalpolitik. Genau darüber sprechen wir heute. Arbeit verändert sich gerade spürbar. Digitalisierung, mobiles Arbeiten, flexible Arbeitszeiten – all das prägt längst den Alltag vieler Beschäftigter. Die Frage ist deshalb nicht nur, ob das Landesticket funktioniert. Die eigentliche Frage lautet: Welche Rolle spielt es in einer Arbeitswelt, die sich weiterentwickelt? CDU und SPD haben einen eigenen Antrag vorgelegt, weil wir das Landesticket in genau diesem größeren Zusammenhang sehen. Wir wollen nicht beim Blick zurück stehen bleiben, sondern nach vorne schauen: Wie bleibt Land Hessen ein attraktiver Arbeitgeber? Wie verbinden wir moderne Mobilität mit neuen Arbeitsrealitäten? schaffen wir Lösungen, die sowohl klimafreundlich auch finanziell verantwortbar sind und auch im ländlichen Raum wirken? Der Antrag der GRÜNEN beschreibt vieles, was tig ist. Natürlich wird das Landesticket genutzt, und lich hat es die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel gestärkt. Das stellt hier, glaube ich, niemand infrage. (Beifall SPD und CDU) Aber die Transformation der Arbeitswelt stellt uns neue Fragen. Wer heute arbeitet, pendelt oft anders noch vor wenigen Jahren. Manche sind täglich unterwegs, arbeiten hybrid zwischen Büro und Homeoffice. deshalb reicht es auch nicht, nur ein Bekenntnis auszusprechen. Wir sollten das Landesticket weiterdenken. Das desticket ist ein Baustein moderner Arbeitsbedingungen – nicht der einzige, aber ein sehr wichtiger. Er stärkt mafreundliche Mobilität und hilft, das Land Hessen verlässlichen Arbeitgeber zu positionieren. Gleichzeitig gehört zur Transformation der Arbeitswelt auch, dass wir Mobilität neu betrachten. Nicht jede von gestern passt auch automatisch zu den Arbeitsmodellen von morgen. Deshalb verbinden wir das Landesticket mit einer modernen Personalpolitik, mit Digitalisierung und mit flexiblen Arbeitsstrukturen. (Beifall SPD und CDU) Das Landesticket ist Ergebnis von Tarifverhandlungen. Diese Partnerschaft hat das Modell überhaupt erst gemacht. Deshalb gehört zur Weiterentwicklung auch Respekt vor der Tarifautonomie. Zugleich bleibt die in der Verantwortung, den Rahmen zu setzen und Entwicklungen im Blick zu behalten. Tarifpartnerschaft und sche Gestaltung sind kein Gegensatz. Sie ergänzen gerade in Zeiten der Transformation der Arbeitswelt. Meine Damen und Herren, wer heute über das Landesticket spricht, sollte fragen, wie es morgen wirkt. Wie wir sicher, dass es langfristig tragfähig bleibt? Wie passt zum Deutschlandticket? Wie verbinden wir Mobilität einer Arbeitswelt, die flexibler, digitaler und vielfältiger wird? Unser Antrag ist deshalb bewusst breiter angelegt. Er digt das, was erreicht wurde, ohne sich darauf auszuruhen. Er denkt Mobilitätspolitik und Arbeitsmarktpolitik sam. Gute Politik beschreibt nicht nur Veränderungen, dern gestaltet. Wenn wir die Transformation der welt ernst nehmen, dann brauchen wir Lösungen, die mit ihr weiterentwickeln. Das Landesticket kann genau ein Instrument sein: pragmatisch, partnerschaftlich und klarem Blick auf die Realität der Beschäftigten. – Dank. (Beifall SPD und CDU)

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