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Felix Martin

GRÜNE 05.02.2026 Sitzungen 21/60

Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! In hessischen Kindertagesstätten fehlt es massiv an rinnen und Erziehern. Die Folgen sind unzuverlässige nungszeiten, frustrierte Eltern und Fachkräfte sowie forderte Kommunen. Es braucht echte Reformen. gen haben wir GRÜNE uns auf den Weg gemacht viele Ideen gesammelt – aus anderen Bundesländern, auch bei unserem Fachkongress frühkindliche Bildung, vielen Besuchen in hessischen Kindertagesstätten in den Fachschulen. Herausgekommen sind 20 Maßnahmen in unserem Kita-Fachkräftegesetz. Wir wollen erstens die Erzieherausbildung attraktiver chen, etwa durch die Abschaffung des Schulgeldes, die Ausbildung überall kostenlos wird. Wir wollen praxiserprobt verkürzen, weil fünf Jahre Ausbildung schrecken. Bayern zeigt, wie das auch in vier Jahren funktionieren kann. In Bayern streiten sich lustigerweise Union, SPD und GRÜNE darüber, wer diese gute Idee Erster gehabt hat. In Hessen schrecken wir offenbar zurück, solche Reformen anzugehen. Es braucht mehr Personal. Deswegen muss die Erzieherausbildung traktiver werden. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Wir wollen zweitens die Bildungsqualität verbessern, Beispiel durch ein Sozialraumbudget, damit Kitas mit sonderen Herausforderungen auch gezielt unterstützt den können, zum Beispiel mit Sprachförderung oder Sozialarbeit. Drittens wollen wir die Kommunen stärken, etwa höhere Zuschüsse bei den Betriebskosten. Ich hatte eben den Eindruck, dass es Ihnen schwergefallen ist, irgendetwas zu finden, was man kritisieren kann. Pürsün, Sie haben über eine angeblich zusätzliche Dokumentation geredet – das taucht in unserem Gesetzentwurf von gar nicht auf. Nichts muss in diesem Gesetzentwurf zusätzlich dokumentiert werden. (Zuruf Yanki Pürsün (Freie Demokraten)) Herr Bärsch, Sie haben gesagt, Sie wollen keinen Flickenteppich in der Bildungspolitik – den will ich auch nicht. Aber Ihr Beispiel war dann relativ absurd, weil unser Vorschlag bei dem Sprachniveau ist, dass wir genau so verfahren wie 14 andere Bundesländer. Das ist das Gegenteil eines Flickenteppichs. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Zuruf Gerhard Bärsch (AfD)) Liebe Kolleginnen und Kollegen, in der Expertenanhörung wirtgab es sehr viel Lob für viele Maßnahmen in diesem GeWeg setzentwurf. Die Liga als Zusammenschluss zahlreicher das. Kita-Träger attestierte unserem Gesetz, wirksame Lösundopgen für den vorherrschenden Fachkräftemangel zu finden. Aus Sicht der Kirchen adressieren unsere Vorschläge die zentralen Herausforderungen. Die Bildungsgewerkschaft GEW hat viele Vorschläge gelobt. Der Städtetag führte aus, dass unsere Maßnahmen einen wesentlichen Beitrag zur Fachkräftegewinnung und zur Unterstützung der Kommunen leisten würden. GRÜAuf volle Zustimmung trafen die Maßnahmen beim Träger der Lahn-Kinderkrippen. Die Gemeinde Thalau und die Kita Sternschnuppe haben gesagt, ihnen liege das Gesetz besonders am Herzen. Eine Kita-Leiterin mit 40 Jahren Berufserfahrung hat deutlich gemacht, dass fünf Jahre Ausbilden dung potenzielle Fachkräfte abschreckt. ErzieheÖff- Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich finde, wir sollten auf über- die Meinung dieser Experten aus der Praxis hören und echte Reformen anstreben. Deshalb bitte ich Sie, diesem Desweund Gesetzentwurf zuzustimmen. – Herzlichen Dank. aber (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) bei sowie konkrete

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