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Nina Heidt-Sommer

SPD 04.02.2026 Sitzungen 21/59

Sehr verehrte Frau Präsidentin, meine sehr verehrten Damen und Herren! Die Hessen-Koalition ist eine Koalition der Taten. Wir beweisen durch diesen Haushalt, dass auch in finanziell herausfordernden Zeiten die Bildung und die Zukunft unserer Kinder für uns absolute Toppriorität haben. (Beifall SPD und vereinzelt CDU) Wir sorgen dafür, dass unsere Schulen weiterhin gut versorgt werden. Wir sorgen dafür, dass die Grundlage dafür vorhanden ist, die Themen der Zukunft in unseren hessischen Schulen zu gestalten. Meine Damen und Herren, A 13 für Grundschullehrkräfte, lange die Forderung von GEW, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, der FDP, und auch die CDU hat sich überzeugen lassen – das Erreichen der gleichen Besoldung für gleichwertige Arbeit rückt näher. Auch in Zeiten knapper Kassen ist es selbstverständlich, dass wir diesen Weg weitergehen. Wir schließen Stück für Stück eine Gerechtigkeitslücke und bilden das in diesem Haushalt ab. (Beifall SPD und vereinzelt CDU) Meine Damen und Herren, wir als SPD haben uns schon sehr lange für ein Institut für Lehrkräftegesundheit eingesetzt. Auch ich möchte an dieser Stelle allen Lehrkräften und allen an Schulen Beschäftigten von Herzen danken. Aber Danke alleine genügt nicht. Es müssen dem auch Taten folgen. (Beifall SPD) Lehrkraft zu sein, ist erfüllend, im positiven Sinne herausfordernd und sinngebend. Lehrkräfte sind aber gleichzeitig spezifischen Belastungen ausgesetzt. Hier rede ich nicht von der teilweisen Mehrarbeit, die Lehrkräfte leisten, von der sie aus Sicht der SPD-Fraktion auch dringend entlastet werden müssen. Die tagtägliche Arbeit als Lehrkraft mit der besonderen Verantwortung für Kinder und Jugendliche ist herausfordernd. Die meisten Lehrkräfte kennen Situationen, in denen sie mit Sorge über Unterrichtssituationen oder über die Situation der einzelnen Schülerinnen und Schüler auch zu Hause noch lange reflektieren. Viele Lehrkräfte haben sich in einzelnen Situationen bereits stark belastet oder sogar überfordert gefühlt. Meine Damen und Herren, als Koalition planen wir die Einführung des Kompetenzzentrums „Gesunde Schule“. Dies wird ein Meilenstein in der systematischen Förderung der Gesundheit unserer Lehrkräfte. (Beifall SPD und vereinzelt CDU) Wir tragen gemeinsam die Verantwortung, unsere Lehrkräfte bei spezifischen Überlastungssituationen zu unterstützen. Wir haben die Verpflichtung, Rahmenbedingungen zu schaffen, die es Lehrkräften ermöglichen, bis zum Erreichen des Ruhestandsalters gesund im Schuldienst zu ben. Als erste Maßnahme planen wir qualifizierte Beratung für belastete oder bereits erkrankte Lehrkräfte. Beratung soll dann telefonisch, per Videokonferenz oder in stattfinden. Ich freue mich sehr, dass das Kompetenzzentrum so niedrigschwellige und konkrete Unterstützungsangebote vorbereiten wird. Noch einmal: Wir unterstreichen, dass die Gesundheit serer Lehrkräfte für diese Landesregierung ganz besonders zentral ist und wir uns intensiv um unsere Lehrerinnen Lehrer kümmern, wenn sie Hilfe brauchen. (Beifall SPD und vereinzelt CDU) Dass bereits erkrankte Lehrkräfte auf Fallberatung greifen werden können, ist ebenfalls eine entscheidende Neuerung. Neben den sehr engagierten Schwerbehindertenvertretungen, deren Beratungsarbeit weiterhin von schätzbarer Wichtigkeit bleibt, gibt es einen weiteren tralen Baustein. Lehrkräfte werden professionell Beratung einholen können, welche konkreten medizinischen nahmen ihnen individuell weiterhelfen. Für die betroffenen Lehrkräfte und das Land Hessen ist es eine Win-win-Situation, wenn erfahrene Lehrkräfte den Weg in die zurückfinden. Diese Landesregierung nimmt die für Lehrkräfte ernst. (Beifall SPD und vereinzelt CDU) Frau Präsidentin, meine Damen und Herren, ich auf einen weiteren Aspekt im Haushalt eingehen. Ja, stärken die Bildungssprache Deutsch. Aus meinen Jahrzehnten der Arbeit als Grundschullehrerin in ehemaligen sozialen Brennpunkt- und heutigen Startchancen-Schule weiß ich, wie wichtig es ist, Kindern Sprache zu eröffnen. Die Basis für Teilhabe ist, dass miteinander sprechen kann. Ich weiß aus unzähligen tionen aus der Praxis, dass Kinder aufeinander neugierig sind und alles dafür tun, um sich zu verstehen. Wenn sätzliche Anlässe geschaffen werden, passiert das Deutschlernen, je jünger die Kinder sind, desto einfacher. Hier ist unsere zusätzliche Deutschstunde ein wichtiger Bestandteil. Herr Scholz, noch einmal besonders an Das gilt übrigens nicht nur für die Kinder, die eine rung benötigen. Nein, auch die Kinder, die perfekt sprechen, verbessern ihre sprachlichen und sozialen keiten durch zusätzliche Sprachanlässe. (Beifall SPD und CDU – Zuruf Heiko Scholz Meine Damen und Herren, trotz der herausfordernden Haushaltslage haben wir es in der Hessen-Koalition schafft, Bildung weiterhin einen zentralen Stellenwert geben. Denn jeder sinnvoll in den Bildungshaushalt tierte Euro rechnet sich doppelt. Aber für eine auskömmliche Finanzierung unseres Staats braucht es an der oder anderen Stelle mehr Geld. Ich bin der SPD-Bundestagsfraktion für den sinnvollen Vorschlag zur Reform Erbschaftsteuer sehr dankbar. (Beifall SPD – Andreas Lichert (AfD): Der Staat ein Ausgabenproblem, kein Einnahmenproblem!) Die Einnahmen dieser Erbschaftsteuer würden Landeshaushalt deutlich entlasten und weitere Spielräume schaffen. Generationengerechtigkeit bedeutet auch in kunft handlungsfähige Haushalte und eine moderne struktur. Das ist für uns Ansporn, Schritt für Schritt weiteren Verbesserungen zu gelangen. – Vielen Dank. blei- (Beifall SPD und vereinzelt CDU)

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